AWO Kleiderkammer Remagen öffnet nach den Sommerferien

Annahme der Kleiderspenden wird zeitlich und mengenmäßig begrenzt

04.08.2020 - 11:26

Remagen. Die Teams der „Fundgrube“ sowie der Vorstand des AWO Ortsvereins Remagen und Kripp haben gemeinsam entschieden, nach einer langen Corona-Pause die Kleiderkammer wieder zu öffnen. Die Zwischenzeit wurde mit Aufräum- und Renovierungsarbeiten genutzt und nach Erarbeitung eines Hygienekonzeptes in Abstimmung mit dem städtischen Ordnungsamt sieht man sich für einen sicheren Betrieb in den Geschäftsräumen gerüstet.


Folgende Regelungen sind zu beachten


Allerdings sind folgende Regelungen zu beachten: Die Annahme von Kleiderspenden erfolgt nur noch montags von 15 bis 18 Uhr, an diesem Tag findet kein Verkauf statt. Dienstag von 14 bis 17 Uhr und Donnerstag 15 bis 18 Uhr sind dem Verkauf vorbehalten, eine Anlieferung von Gebrauchtkleidung ist dann nicht möglich. Begonnen wird mit Anlieferungstagen am 10. und 17. August jeweils von 15 bis 18 Uhr, erster Verkaufstag ist Dienstag, der 18. August von 14 bis 17 Uhr. Die in den letzten Wochen „wild“ vor der Ladentür abgestellten Kleidersäcke haben gezeigt, dass offensichtlich die Corona-Pause genutzt wurde, zuhause „auszumisten“. Viele angelieferte Kleidungsstücke sind von sehr schlechter Qualität. Insoweit auch der Appell der Teams, nur gute und noch tragbare Kleidung abzugeben. Anzüge, Kleider oder sonstige Kleidungstücke, die seit Jahren oder Jahrzehnten in den Schränken schlummerten, kann die „Fundgrube“ nicht annehmen.

„Wir brauchen mehr Qualität und weniger Quantität“, so Motee Spanier vom Donnerstagsteam. Mengenmäßig wird man die über Wochen aussortierten Stücke nicht bewältigen können. Von daher gilt bei der Anlieferung eine Begrenzung auf jeweils zwei Säcke. Selbstverständlich gelten auch für die Kleiderkammer die üblichen Corona-Vorschriften; maximal vier Kunden können sich im Laden aufhalten, das Tragen von Mund-Nase-Schutz im Laden und in der Wartezone ist vorgeschrieben und auch auf das Einhalten des notwendigen Abstandes ist zu achten. „Wir wagen den Schritt zur Öffnung und appellieren an die Vernunft unserer Kunden, denn nur so können wir den Gesundheitsschutz der Damen unseres Teams und unserer zahlreichen Kunden gewährleisten“, so der Vorsitzende des AWO Ortsvereins Lorenz Denn. „Wir werben aber auch eindrücklich für die unbedingt erforderliche Begrenzung der Kleiderspenden auf zwei Säcke/Behältnisse und die zeitliche Einschränkung der Anlieferung auf den Montagnachmittag“, so Lorenz Denn abschließend.

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Kommentare
Maria:
Wo soll denn das Geld herkommen???
Gabriele Friedrich:
Man kann es aber auch lassen, wenn einem beide Kandidaten nicht gefallen. Allerdings bei der Wahlbeteiligung ist es eh Hose wie Jacke.

Ächtung des N*Wortes

Gabriele Friedrich:
So ein Quatsch !
S. Schmidt:
Hey Jean, wie schrieb der Soziologe David Pinker: "Neue Begriffe zur Beschreibung von gesellschaftlichen Zuständen gelten nach einiger Zeit automatisch als diskriminierend und werden durch scheinbar unbelastete Neuschöpfungen ersetzt; die jedoch dann ihrerseits wieder als diskriminierend empfunden werden, solange sich die den Bezeichnungen zugrundeliegenden Objekte oder Verhältnisse nicht verändern." Hehe, irre linke Denkweise halt.
Jean Seligmann:
Zum Totalitären gehört es, die Wirklichkeit über die Sprache verbieten zu wollen, dadurch wird eine Atmosphäre von Unfreiheit und Hass geschaffen, die jede zwischenmenschliche Kommunikation stört.
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