Ohne Schnickschnack, nur Fakten, weil Qualifikation zählt
Anonymisierte Bewerbung
Mayen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat sich in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) dafür ausgesprochen, Bewerbungen anonym zu verfassen: Ohne Angaben zu Namen, Alter und Geschlecht, ohne Familienstand oder Nationalität.
Stattdessen sollen ausschließlich Qualifikation und Motivation eines Bewerbers über Erfolg oder Misserfolg seiner Bewerbung entscheiden.
Der stellvertretende IZA-Forschungsdirektor, Dr. Ulf Rinne, ist zu Gast und wird in einem aufschlussreichen Impulsvortrag über Chancen und Hürden anonymer Bewerbungen informieren.
Denn wie Personalsuche basierend auf reinen Qualifikationsmerkmalen gelingt, machen Schweden, die Schweiz und die Benelux-Länder seit Jahrzehnten vor.
Wo liegen Vor- und Nachteile von anonymen Bewerbungsverfahren für Sie als Unternehmer? Wie geht man mit Vorurteilen um? Wie funktioniert die Methode in der Praxis?
Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie auf der Fachveranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz und seiner Projekte INKA-MYK (Innovation, Netzwerk, Kompetenz für Arbeitgeber) und MYKfamnetz (Vereinbarkeit von Familie&Beruf), welche aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie den rheinland-pfälzischen Arbeits- und Familienministerien gefördert werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung am 30. Mai, 16 Uhr bei trigon, David-Röntgen-Straße 3, Koblenz, ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis 24. Mai: Email jc-myknetz@kvmyk.de oder Tel. (0 26 32) 92 54 23. Weitere Informationen unter: www.jobcenter-myk.de.
