Allgemeine Berichte | 31.03.2025

Der Senioren-Rat Westerwald lädt ein

Arbeitsmarkt für Ältere ist Thema beim „WW-Seniorentalk“

Westerwaldkreis. Das kreisweite Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SeRaWe) hat erfolgreich das neue – künftig etwa alle drei Monate geplante – Gesprächsforum „WW-Seniorentalk“ gestartet. Es greift regelmäßig aktuelle Themen rund um die Politik für ältere Menschen ab 60 Jahr auf – und das an wechselnden Orten im ganzen Westerwaldkreis mit jeweils zum Thema passenden Kooperationspartnern und Experten/innen. Nächstes Thema am Mittwoch, 14. Mai im Hotel Zugbrücke in Grenzau wird der „Arbeitsmarkt für Ältere“ sein.

Das Thema ist deshalb so wichtig, da die Politik nach wie vor daran arbeitet, wie ältere Menschen länger im Beruf gehalten und bei Arbeitslosigkeit schneller vermittelt werden können. Widersprüchlich ist dabei die Tatsache, dass trotz Fachkräftemangels sich die Chancen für Ältere kaum verbessert haben, eine angemessene Arbeit zu finden. Zudem gibt es noch immer oft eine Zurückhaltung bei der Einstellung älterer Beschäftigter, oft aus Sorge um deren Gesundheitszustand.

Tatsache ist aber auch, dass die Erwerbsbeteiligung der 60 bis 64-Jährigen so stark gestiegen ist wie in keiner anderen Altersgruppe. Zu fragen ist auch, was die Arbeitgeber tun können, damit ihre Beschäftigen länger arbeiten können: etwa mehr altersgerechte Arbeitsplätze schaffen und flexiblere Arbeitszeitmodelle anbieten. Denn viele Ältere in körperlich fordernden Jobs werden wohl ohne verbesserte Rahmenbedingungen im Betrieb kaum spürbar länger arbeiten können.

Über diese und andere Fragen rund um den Arbeitsmarkt für Ältere sind als Gesprächspartner/innen aus verschiedenen Branchen dabei: Tanja Demko als Personalleiterin der Steuler GmbH in Höhr-Grenzhausen und der Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz e.V., Gereon Haumann, für die Gastronomie. Mit dabei auch Erika Leyh als für den WW zuständige Betriebsberaterin der Handwerkskammer Koblenz, Georg Huf als Seniorchef von HUF-Haus in Hartenfels sowie jemand aus dem Gesundheits- und Sozialbereich. Von der Agentur für Arbeit in Montabaur wird Roland Weimer als Leiter des Arbeitgeberservice einleitend einen Überblick über die Arbeitslosigkeit Älterer in der Region geben und aufzeigen, welche geeigneten Förderprogramme es gibt um ältere Bewerber/innen fit für eine passende Arbeitsstelle zu machen. Darüber hinaus dürfen alle Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Erwartungen rund um das Thema einbringen. Begrüßt werden die Teilnehmenden von Zugbrücke-Hausherr Olaf Gstettner. Die Gesprächsleitung hat SeRaWe-Koordinator Uli Schmidt.

Auch der nächste „WW-Seniorentalk“ im Herbst ist bereits geplant: dann geht es in Kooperation mit der Vernetzungsstelle Seniorenernährung RLP um das Thema „Gute Ernährung im Alter“. Am Jahresende folgt ein Abend zum Thema „Kommunale Seniorenpolitik im Westerwald - was jetzt zu tun ist?“. Infos zu der Gesprächsreihe oder Fragen zum SeRaWe gerne unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. Dort kann man sich auch zu dem 2. „WW-Seniorentalk“ anmelden und um Aufnahme in den Verteiler eines monatlichen SeRaWe-Info unter Nennung von Namen, Wohnort und Interesse an der Seniorenarbeit bitten. Grundsätzlich ist eine Teilnahme an den Gesprächen immer nur im Rahmen freier Plätze nach Anmeldung möglich!

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