Allgemeine Berichte | 24.09.2025

Weiterer Verdachtsfall wird geprüft

Asiatische Tigermücke im Rhein-Sieg-Kreis nachgewiesen

Symbolbild Quelle: pixabay.com

Rhein-Sieg-Kreis. Die Asiatische Tigermücke ist im Rhein-Sieg-Kreis angekommen: In Königswinter gibt es einen bestätigten Fund, ein Verdachtsfall in Meckenheim wird aktuell untersucht. Die Funde wurden dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises von Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Monitorings gemeldet. Die asiatische Tigermücke ist klein und auffällig gemustert. Sie hat einen schwarzen Körper mit weißen Längsstreifen, ihre Beine sind schwarz mit fünf weißen Ringen. Im Gegensatz zu vielen heimischen Arten ist sie am Tage aktiv und sehr stechfreudig. Dadurch wird sie beim Aufenthalt im Freien als sehr lästig empfunden.

Überträger von Infektionskrankheiten

Die Tigermücke gilt als potentieller Überträger von Krankheitserregern wie dem Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus. Die Erkrankungen kommen bei Urlauberinnen und Urlaubern vor, die aus Gebieten zurückkehren, in denen die genannten Viruserkrankungen verbreitet sind.

In Deutschland gibt es laut Robert Koch-Institut (RKI) bislang keinen bestätigten Fall, bei dem eine der genannten Erkrankungen durch einen Stich der Tigermücke übertragen wurde. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr besteht daher im Rhein-Sieg-Kreis derzeit nicht!

Maßnahmen zur Eindämmung der Tigermücke

Die Tigermücke legt ihre Eier von April bis Oktober bevorzugt in kleinsten Wasseransammlungen ab. Ideale Brutstätten sind beispielsweise Blumentopfuntersetzer, Tiertränken, Gießkannen, Eimer, Regentonnen, Regenrinnen, alte Autoreifen, Verpackungsmüll oder herumliegendes Kinderspielzeug.

Der beste Schutz ist, mögliche Brutstätten zu beseitigen. Diese einfachen Maßnahmen können die Ausbreitung der Tigermücke eindämmen:

•Gießkannen, Eimer, Untersetzer regelmäßig leeren

•Regentonnen mit einem Mückennetz abdecken

•Dachrinnen reinigen

•Vogeltränken 1x wöchentlich säubern

Meldung von Verdachtsfällen

Um potenzielle Ausbreitungsherde frühzeitig zu erkennen, ruft das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises dazu auf, Funde der Tigermücke unter tigermuecke@rhein-sieg-kreis.de zu melden.

Am besten werden Fotoaufnahmen aus mehreren Perspektiven gemacht. Die Mücke kann auch (falls möglich) in ein kleines Gefäß verpackt werden. Dazu eignet sich beispielsweise eine Streichholzschachtel. Bei der Meldung sollten Fundort und Datum angegeben werden.

Weitere Informationen unter www.rhein-sieg-kreis.de/tigermuecke.

Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises

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