Forum Soziale Gerechtigkeit stellt Programm für 2017 vor
Auch im Westerwald Zeit zum Handeln gegen Ausgrenzung
Westerwaldkreis. Deutschland ist eines der reichsten Länder dieser Erde und auch uns im Westerwald geht es gut. Doch es leben immer mehr Menschen in Armut oder sind davon bedroht. Andere werden wegen eines Handicaps ausgegrenzt. Der soziale Aufstieg ist zudem für viele unmöglich. Phänomene die bei uns gerne geleugnet oder klein geredet werden. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen Angst davor haben, auch zu den „Abgehängten“ zu gehören, wird es Zeit was dagegen zu tun. Das Forum Soziale Gerechtigkeit hat sich das im Westerwald auf die Fahne geschrieben, auch mit dem Programm 2017. Start in das Veranstaltungsjahr ist am 7. Februar mit einem Thema, das immer drängender wird: die Arbeitsmarktintegration von zu uns geflohenen Menschen. Dann steht die Beschäftigung von Flüchtlingen in der stationären oder mobilen Pflege im Mittelpunkt. Dazu sind alle Interessenten im Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds in Montabaur willkommen. Besonders natürlich Fachleute, die über praktische Erfahrungen mit Flüchtlingen in den verschiedenen Bereichen der Pflege berichten können. In Kooperation mit dem Finanzamt Montabaur wird am 8. März in einem dreiteiligen Vortrag über die Rentenbesteuerung, Steuerermäßigung für Menschen mit Behinderungen und über steuerliche Erleichterungen bei der Pflege informiert. Gemeinsam mit dem Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur geht es am 24. April um das wichtige Thema Demenz im Krankenhaus. Dabei wird auch Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mitwirken.
„Niemand wird zurück gelassen“ ist am 10. Mai das Thema der jährlichen „Sozialrundreise“ durch den Westerwaldkreis. Zum Thema werden sechs verschiedene Einrichtungen und Organisationen besucht. Die Themen reichen von Reha und Förderschule bis zu Psychiatrie, Seniorenbetreuung und Kinderschutz. Das Thema „Vermittlung von Seniorenjobs – was ist im Kreis zu tun?“ steht zum Abschluss des ersten Halbjahres am 29. Juni im Mittelpunkt. Es wird ein Projekt vorgestellt, das Rentnern, die noch arbeiten wollen oder müssen, dabei hilft, einen passenden Job zu finden. Und interessierten Arbeitgebern dabei, die passenden älteren Menschen für bestimmte Tätigkeiten zu finden.
Auch im 2. Halbjahr 2017 wird das Forum wie gewohnt monatlich zu einer Veranstaltung einladen, die bereits in Vorbereitung sind. Dabei sind Mitveranstalter und Unterstützer ebenso wie neue Ideen für mehr soziale Gerechtigkeit im Westerwald immer gerne gesehen. Weitere Infos zum Programm und zum Forum Soziale Gerechtigkeit bei Uli Schmidt per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
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