Allgemeine Berichte | 02.05.2023, 12:01 Uhr

Eifelverein Remagen

Auf dem Koberner Burgpfad

Verschnaufpause im Keverbachtal. Foto: Eifelverein Remagen/Yvette Simons
65

Remagen. Der 17 km lange Traumpfad Koberner Burgpfad wurde vom Eifelverein Remagen in Angriff genommen. Vom Bahnhof Kobern-Gondorf ging es auf die Moselhöhe mit schönem Panoramablick ins Moseltal. Schnell ging es vorbei an einer Solaranlage zum Abstieg ins wildromantische Keverbachtal, welches stetig steigend wieder auf die Höhe durchwandert wurde. Oben angekommen ergaben sich herrliche Blicke über die grünen Getreidefelder sowie gelb blühende Rapsfelder der verschiedenen alten Bauernhöfe.

Am Euliger Lehenshof, welcher schon 1030 als „Hof Ulecke“ erwähnt wird, wurde die verdiente Mittagsrast eingelegt. Weiter ging es Richtung Goloring, welcher eine keltische Kultstätte war. Von hier führte die Wanderung zurück nach Kobern-Gondorf an einem Sauerbrunnen vorbei, ehe die Wandergruppe die Ruine der Koberner Oberburg und der Matthiaskapelle erreichten. Die Kapelle wurde um 1220 -1240 im spätromanischen Baustil errichtet. Die sechseckige Baustruktur und der vielfältige plastische Innenschmuck ist Baukunst der Vollendung und geht auf Stilelemente der Grabeskirche in Jerusalem zurück. Über den Kreuzweg und alpiner Abstieg zur 1190 erbauten Niederburg mit fantastischem Blick auf Kobern-Gondorf und das Moseltal ging es hinab zum Marktplatz in Kobern. Dort wurde die Wanderung mit einem Gläschen Moselwein beendet, ehe es mit Bus und Bahn wieder nach Remagen zurück ging.

Verschnaufpause im Keverbachtal. Foto: Eifelverein Remagen/Yvette Simons

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
36

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Daueranzeige 2026
Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz
Sessionseröffnung der KG Ringener Wendböggele, 14.11.26
Karnevalsauftakt in Mülheim Kärlich
Gebrauchtwagenanzegie
Aktion Goldener Herbst KW 45
Anzeige Käufmannische Sachbearbeitung Versand
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
870

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
319

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
206

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen