Geschichte hautnah: Samstag, 26. Mai, um 14 Uhr
Auf den Spuren des Kempenicher Burgfriedens von 1389
Winfried Schmitz erläutert mittelalterliche Geschichte Kempenichs
Kempenich. Zeitreise ins Mittelalter… Am 10. Mai 1389 schlossen die Brüder Simon IV. und Johann II. von Kempenich einen Burgfrieden, der das Zusammenleben ihrer Familien auf der Burg regeln sollte. Burgfrieden bezeichnet aber auch den abgegrenzten Bezirk, für den die Regelungen des Vertrages speziell gelten. Der Vertragstext ist höchst interessant wegen seiner Bestimmungen, aber auch weil in ihm ganz besondere historische Örtlichkeiten, wie der „Sankt Bernhards-Baum“, die „Alte Burg“ und die „Alten Weiher“ als Grenzpunkte des Bezirks genannt werden, für den der Vertrag gelten sollte. Die circa zweistündige geführte Wanderung orientiert sich an den Grenzen des „Burgfriedens“. Markante Stationen des Weges wie die Bernhardus-Kapelle, die Burggräben, das Kreuzwäldchen und die Pfarrkirche werden gemeinsam erkundet. Diese spannend-kurzweilige Wanderung überrascht mit vielen interessanten Hinweise zur Geschichte, Kultur und Geologie des Kempenicher Ländchens. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Anmeldung und weitere Informationen: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Kapellenstraße 12, Niederzissen, Tel. (0 26 36) 1 94 33, info@vulkanregion-laacher-see.de www.vulkanregion-laacher-see.de.
