Allgemeine Berichte | 21.06.2018

Katholische KiTa gGmbH Koblenz auf den Koblenzer Azubi- und Studientagen vertreten

Auf der Suche nach Nachwuchskräften

Angeregte Gespräche bei denKoblenzer Azubi- und Studientagen. Foto: privat

Koblenz. Hohe Geburtenrate, steigende Bevölkerungszahlen, wachsende Betreuungsbedarfe – höchste Zeit, geeignete Erzieheranwärter in den Beruf zu locken. Das dachten sich Mitarbeiter der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz, die den gut besuchten Messestand der Azubi- und Studientage in der CGM-Arena vertraten.

Auf die Frage, ob sie es bereut habe, die Erzieher-Ausbildung zu absolvieren, schüttelte Lea Geisler aus der Katholischen Kita St. Pankratius Koblenz-Niederberg energisch den Kopf. Sie erzählte am Stand der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz Schülern und deren Eltern, welche Vorteile der Erzieher-Beruf mit sich bringt. „Ich empfinde es als wertvoll, dass Eltern mir ihre Kinder anvertrauen.“, erklärte sie. „Es ist eine Herausforderung und persönliche Weiterentwicklung, ein Wegbegleiter für die Selbstständigkeit der Kinder zu sein,“ so die 26-jährige Berufspraktikantin im Anerkennungsjahr weiter.

In ein paar Wochen wird Lea Geisler die Abschlussprüfung absolvieren und hat dabei einen langen Weg hinter sich. „Viele Interessierte waren erstaunt, dass die reguläre Erzieher-Ausbildung mit vorangegangenem Sozialassistenten fünf Jahre lang dauert“, beschrieb Sabrina Nickel ihren Eindruck auf der Messe. „Die Resonanz war groß: Nicht nur Schulabgänger kamen, um sich zu informieren. Viele Schüler brachten ihre Eltern oder Lehrer mit,“ führte die Verwaltungsangestellte, die sowohl Erfahrungen in der Personalabteilung in der Geschäftsstelle als auch in der Koblenzer Bürogemeinschaft vorweisen kann, aus. Gleichzeitig mit Lea Geisler wird auch Carolina Nesti die Abschlussprüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin antreten. „Besonders für Interessenten ausländischer Herkunft ist es wichtig, die unterschiedlichen Wege in den Beruf aufzuzeigen“, erklärte die Dreifach-Mutter, die aus El Salvador stammt und jetzt ihr Anerkennungspraktikum in der Kita St. Elisabeth Koblenz-Rauental absolviert. Obwohl Carolina Nesti bereits in ihrem Herkunftsland das Abitur erworben hatte und über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügte, qualifizierte sie sich hier, mit dem Führen eines Familienhaushaltes mit minderjährigen Kindern für die dreijährige Erzieherausbildung.

Um Erzieher werden zu können ist der Besuch einer Fachschule für Sozialwesen in der Fachrichtung Sozialpädagogik erforderlich. Sie kann regulär in vollzeit- oder teilzeitschulischer Form angeboten werden. Zudem gibt es im Rahmen eines landeseigenen Schulversuchs seit 2013 die „Berufsbegleitende Teilzeitausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher“.

„Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, die notwendige Offenheit und Lernbereitschaft gepaart mit fachlichem Interesse, der Fähigkeit zur Selbstreflexion und nicht zuletzt die Liebe zum Menschen“, beschreibt die Gruppenleiterin Tanja Brink-Niederbicher aus der Kita St. Elisabeth Koblenz-Rauental die wichtigsten Anforderungen als Eigenschaften, die Erzieheranwärter mitbringen sollten. Die erfahrene Erzieherin sollte es wissen, denn mit über 26 Jahren Berufserfahrung und einer der ersten mit dem Abschluss der Praxisanleiterausbildung hat sie schon viele Erzieheranwärter betreut.

Am Ende der beiden Tage konnte das Fazit gezogen werden, dass ein großes Interesse am pädagogischen Berufsfeld besteht. Auf der Internetseite www.kita-ggmbh-koblenz.de/stellenangebote/in-unseren-kitas/praktikaausbildungfsj/ finden Interessierte weitere Informationen.

Pressemitteilung der

Katholische KiTa gGmbH Koblenz

Angeregte Gespräche bei den Koblenzer Azubi- und Studientagen. Foto: privat

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