Der Eifelverein Sinzig war auf der rechten Rheinseite unterwegs
Auf neuen Pfaden im Westerwald
Sinzig. Auch nach mehreren Touren im Wiedtal und im Rheinischen Westerwald führte Guido Reckhaus vom Sinziger Eifelverein die 18 Wanderinnen und Wanderer an diesem Samstag wieder auf neuen Wegen durch die Landschaften dieser Region. Von Linz aus ging es per Bahn und Bus zuerst einmal bis Hausen an der Wied.
Sonniges, spätherbstliches Traumwetter verschönte den gut gelaunten Eifelfreunden den Wandertag. So machte jedes einzelne Teilstück der 18 Kilometer langen Wanderstrecke viel Freude. Auf dem Westerwaldsteig marschierte die Gruppe erst ein Stück an der Wied entlang, um dann den steilen Aufstieg bis Over in Angriff zu nehmen. Belohnt wurde die Mühe mit einem fantastischen Fernblick weit über die Westerwaldberge bis zum Horizont und auf die Orte Reifert und Spreitchen. Vorbei an der Walburg stiegen die Eifelfreunde dann ab ins Wallbachtal. Das Tal erfreute durch seine herrliche Natur. Wiesen und Wald wechselten sich ab. Nun führte der Pfad wieder bergan. Nach einer Weile erreichte man die Kapelle Rothe Kreuz, die sehr schön am Waldrand gelegen ist. Der Ortsname Rothe Kreuz leitet sich von „Kreuz auf der Rodung“ ab. Im 17. Jahrhundert wurde dem Kreuz eine Kapelle hinzugefügt. Diese wurde Ende der 1960er-Jahre wegen Baufälligkeit abgerissen. Die derzeitige Kapelle wurde 1985 von Leubsdorfer Bürgern in Eigenleistung erbaut.
An diesem Ort war erst einmal eine erholsame Mittagspause angesagt. Köstlich mundete den Wanderfreunden nach der doch recht anstrengenden Strecke jetzt die mitgebrachte Rucksackverpflegung, wobei die Mittagssonne die Tourengänger angenehm wärmte.
Nach der Rast wanderte man weiter bergab am Döttersbach entlang Richtung Rheintal. Fernab von großen Straßen befindet man sich hier in einer Waldidylle. Unweit des Linzer Krankenhauses wurde dann beim Hof Ronig wieder bebautes Land erreicht. Von dort hatten die Eifelfreunde einen einzigartigen Blick ins Rheintal bis hinüber zur Erpeler Ley und der Gemarkung Remagen und auf die Höhenzüge der Eifel.
Durch die sogenannte Verschönerung folgte die muntere Schar dem Allwiesbach bis nach Linz am Rhein. Eine gesellige Einkehr in einem Café am weihnachtlich geschmückten Marktplatz schloss sich an. Die Wanderfreunde konnten stolz auf ihre Leistung sein und ließen im Gespräch noch einmal interessante Augenblicke der Tour Revue passieren. Eine Wanderfreundin äußerte sich: „Diese Wanderung wäre bei jedem Wetter schön gewesen, aber Petrus hat es heute besonders gut mit uns Eifelfreunden gemeint und Sonne geschickt.“ Mit der Fähre setzte die Gruppe dann nach Kripp über. Ein wunderbar abwechslungsreicher Wandertag ging dort zu Ende.
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