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Gymnasium im Kannenbäckerland: Frankreichaustausch

Aufeinander zugehen, Sprachbarrieren überwinden und sich besser kennenlernen

17.06.2019 - 14:56

Höhr-Grenzhausen/Kehl. In diesem Schuljahr machte sich keine Schülergruppe des Gymnasiums im Kannenbäckerland auf den Weg zu ihrer Partnerschule in St. Laurent du Pont (Isère). Der Austausch, der wie immer vom deutsch-französischen Jugendwerk gefördert wurde, fand nämlich diesmal in Form einer sogenannten Drittortbegegnung statt: Die Gruppe traf die Deutschschüler des Collège Le Grand Som direkt an der deutsch-französischen Grenze und wohnte gemeinsam eine Woche lang in der Jugendherberge in Kehl (Baden-Württemberg).

An der Begegnung nahmen auf deutscher Seite 23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 9 teil, auf französischer Seite 19. Die Schüler des GiK wurden von Frau Antweiler und Frau Bernhard begleitet, die Schüler aus St. Laurent du Pont von Madame Frochot und Monsieur Vannçon.

Die Schüler starteten vom Bahnhof Koblenz aus. Während der vierstündigen Zugfahrt stieg die Aufregung und Freude auf den Austausch immer mehr. In der Jugendherberge angekommen, begannen sie mit dem Beziehen der Zimmer und empfingen dann ihre französischen Zimmergenossen herzlich: Sie waren ihnen von Anfang an sympathisch und verstanden sich alle gut.

Bei der ersten Aktion mit der gesamten Gruppe nutzten sie den großen Spielplatz an der Herberge, wo sie zunächst gemeinsam spielten und dann den Ablauf der Woche erklärt bekamen. Nach dem Abendessen starteten sie ihr Ping-Pong-Turnier. Zusammen mit weiteren Aufgaben wurde es zu einem größeren Wettbewerb, der sich über die ganze Woche zog. Es galt, aufeinander zuzugehen, Sprachbarrieren zu überwinden und sich besser kennenzulernen. In ihrer Freizeit spielten die Schüler oft UNO, so lernten sie Deutsche und Franzosen aus allen Zimmern kennen.

Am Dienstag gab es ein Sprachtandem: In der Fremdsprache unterhielten sie sich über vorgegebene Themen, z. B. über ihre Familie, ihren Wohnort etc. und zwar mit einer Schülerin oder einem Schüler aus der französischen Gruppe, denen sie jeweils zufällig zugeordnet wurden.

Am Nachmittag liefen sie kurz über die Rheinbrücke (Passerelle de deux Rives) und spazierten ein Stück an dem französischen Ufer entlang, das schon zu Straßburg gehört. Anschließend erkundeten sie Kehl. Abends setzten sie ihr Turnier fort.

Am Mittwoch unternahmen die Schüler einen Ausflug nach Straßburg – ganz einfach mit der Straßenbahn, die die beiden Grenzstädte verbindet. Nach der Stadtführung (Deutsches Viertel, Europa-Viertel) machten sie sich in kleinen Gruppen zu einer Rallye auf und hatten, bevor sich alle vom Münster aus wieder auf den Heimweg machten, noch ein bisschen Zeit essen zu gehen oder einzukaufen. Die freie Zeit in Straßburg haben alle sehr genossen. Sie verstanden sich sehr gut mit ihren französischen Mitschülern und verbrachten die gemeinsame Zeit wie richtige Freunde. An diesem Tag erlebten sie die Momente, die mit die schönsten des ganzen Austausches waren. Sie hatten sehr viel Spaß, wussten aber, dass die gemeinsame Zeit bald zu Ende sein würde.

Am Abend und auch am nächsten Vormittag hatten sie mit Turnier, Quiz und Sprachtandem noch Arbeitsphasen. Donnerstags bekamen sie am Ende der Mittagspause noch eine Kugel Eis spendiert. Während sie ihr Eis im Park aßen, unterhielten sie sich und versuchten, die letzte gemeinsame Zeit zu genießen. Am Abend fanden dann die entscheidenden Spiele des Tischtennis-Turniers statt, dann folgte die Preisverleihung für die verschiedenen Wettbewerbe der Woche. Am Freitag war die Stimmung schon vor dem Frühstück melancholisch. Jeder freute sich wieder auf Zuhause, aber war traurig, sich von den neuen Bekanntschaften oder sogar Freundschaften zu trennen. Die Höhr-Grenzhausener haben den Austausch als Drittortbegegnung als etwas sehr Schönes empfunden und sich auch gut mit den Austauschschülern verstanden. Sie sind froh, dass sie dabei waren und bedanken sich bei ihrer Schule, dem Collège Le Grand Som sowie bei den Lehrern, die diese Drittortbegegnung ermöglicht und begleitet haben.

Kyle de la Cruz

und Eda Ural (beide 8b)

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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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