Frauenfreizeit der Evangelischen Kirche Montabaur
Aufgeatmet, Aufgetankt und Aufgeblickt
Montabaur. Unter dem Motto „Aufatmen“, „Auftanken“ und „Aufblicken“ trafen sich 19 Frauen vergangenes Wochenende bei schönstem Sommerwetter in Bad Neuenahr-Ahrweiler zur vierten Frauenfreizeit der Evangelischen Kirche Montabaur, organisiert von Claudia Seemann und ihrem Freizeitteam.
Den Start bildete am Freitagabend ein gemeinsames Abendessen in der Jugendherberge mit einer auflockerungsreichen Vorstellungsrunde und kurzer abendlicher Andacht im Anschluss, wo deutlich wurde, dass jeder Frau genügend Zeit gelassen wurde, zunächst mal in Ruhe „anzukommen“.
Das Organisationsteam hat auch diesmal alles dafür getan, dass sich die Frauen von Anfang an wohlfühlten in ihren Zimmern. So wartete auf jede eine Rose, eine kleine Karte mit Gruß und ein Stück Schokolade.
Erwartungsfroh starteten die Frauen am nächsten Tag in das Programm. Das Thema an diesem Samstag „Warum Ruhe unsere Rettung ist“ passte gut in den hektischen, betriebsamen und oft auch lauten und stressigen Alltag. An verschiedenen Station wurde mit dem Thema gearbeitet. Ohne Worte versteht sich. So konnte mit einer kleinen Kerze und einem dazu notierten Namen an liebe Personen gedacht werden. Oder eine Waage verdeutlichte, was Gewicht im Leben besitzt und sich verändern müsste zugunsten von mehr Ruhe. Eine besondere Wohltat war die Station, wo es für die ruhende Person eine Handmassage gab. Oder die Station, wo als Schlüssel für mehr Ruhe Anregungen in Form von schönen ansprechenden Bildern auslagen. Die Station „Briefe“ war sehr rege besucht. Hier konnten in Ruhe Briefe an verschiedene Empfänger geschrieben werden – oder an sich selbst Gedanken formuliert und zu Papier gebracht werden. Sich auf das Thema „in Ruhe“ einzulassen hat bei den Teilnehmerinnen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Ich habe erst mal Zeit gebraucht, um mich auf das Thema einzulassen. Und dann hat es ganz intensiv in mir gewirkt“, so eine Teilnehmerin. Emotional aufgetankt und gestärkt konnten die Frauen dann nach einem gemeinsamen Mittagessen ihren persönlichen Interessen entsprechend, einen herrlich langen Nachmittag verbringen.
Ob eine Wanderung mit Besuch eines Cafés auf dem schönen Rotweinwanderweg, einem Stadtbummel in der beliebten Altstadt oder einfach mal Ausruhen auf dem Zimmer – hier konnte jede Frau mal das tun, wozu sie Lust hat.
Den Abschluss des Tages bildeten, wie bei den letzten Frauenfreizeiten, das beliebte Schmuck basteln, Spiele und eine abendliche Andacht.
In der Feedbackrunde, die dem sonntäglichen Gottesdienst mit Abendmahl am Abschlusstag folgte, waren sich die Frauen einig: „Es war wunderschön!“, „Danke für die Freizeit und dieses Thema“ und „Danke für die vielen neuen Impulse“, so der Wortlaut. Die Frauen überreichten Claudia zum Dank für ihre wertvolle Arbeit ein Präsent.
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