Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring bot krebskranken Kindern ein tolles Wochenende
Aufregendes Wochenende am Ring erlebt
„Gemeinsam mehr erreichen e.V.“ erfüllt Herzenswünsche
Nürburgring. Da gibt es den Verein „Gemeinsam mehr erreichen e.V.“ mit Sitz in Hemer im Sauerland und dem Vorsitzenden Stefan Ober-Westendorf, der sich Kindern annimmt, die von schweren Schicksalsschlägen durch lebensbedrohliche Krankheiten betroffen sind. Hier handelt der Vorsitzende mit seinem Verein nach dem Leitgedanken „Jeder hat das Recht glücklich zu sein“ und so werden dort Herzenswünsche erfüllt. Ein ganz großer Wunsch war es auch, das betroffene Familien mit ihren an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen ein unbeschwertes und aufregendes Wochenende erleben können. Der Wunsch kam am Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring an und da war es der Pilot vom monatlich stattfindenden Driftday im Fahrsicherheitszentrum II, Markus Fiedler, der die Idee hatte, die betroffenen Kinder und Jugendliche für ein Wochenende an den Nürburgring zu holen. Am vergangenen Samstagmittag wurde die Idee Wirklichkeit als Christina Schmitz für das Fahrsicherheitszentrum die rund 20-köpfige Gruppe in Empfang nahm. Im Vorfeld war bereits alles geklärt und da hatten sich die Hotels am Nürburgring mit dem Lindner Motorsport und Congress Hotel und dem Lindner Ferienpark sowie das Dorint Hotel bereit erklärt der Gruppe eine kostenlose Nacht inklusive Frühstück zu spendieren. Am Nachmittag gab es auf Einladung des Nürburgrings eine Besichtigung im Ring Werk, mit all seinen Simulatoren zum selber steuern, dem sich dann auch noch der Besuch und die Fahrt auf der Kartbahn anschloss, wo sich die Kinder und Jugendlichen als echte Nürburgring Rennfahrer probierten. Mit all den tollen Eindrücken und einem gemeinsamen Abend träumten sich die Kinder und Jugendlichen bestimmt in den nächsten Tag, wo es gut gestärkt nach dem Frühstücksbüffet ins Fahrsicherheitszentrum II ging. Hier traf die Gruppe beim stattfindenden Driftday, auf der rund ein Kilometer langen Teststrecke, auf die erfahrenen Driftday Piloten, die alle Teilnehmer nacheinander auf den Beifahrersitzen anschnallten und mit auf die Strecke nahmen. Bei diesen Fahrten genossen auch die Eltern das schleudern über die Teststrecke, wobei der jüngste der Gruppe gar nicht genug bekam und den Helm gleich für die nächsten spektakulären Runden auf der simulierten regennassen Strecke anbehielt. Da freuten sich auch die Geschäftsführerin vom Fahrsicherheitszentrum Petra Diederich sowie der Ideengeber Markus Fiedler und die Betreuerin für das erlebnisreiche Wochenende Christina Schmitz als sie nur in strahlende Augen schauten. Selbstverständlich ließ sich auch der Vorsitzende vom Verein „Gemeinsam mehr erreichen“ Stefan Westen-Oberdorf über die Piste schleudern und verwies gerne auf die Wunschbox für Herzenswünsche unter gme-ev.de bei dem eingereichte Wünsche für Kinder mit bedrohlichen Erkrankungen erfüllt werden und bisher wurden alle Wünsche erfüllt, sowie ernsthaft machbar, so der Vorsitzende. Bevor sich alle wieder auf die Heimfahrt begaben, hatte das Restaurant Pistenklause aus Nürburg als Caterer, die Gruppe noch zum Mittagessen mit Getränke eingeladen und auch das wieder kostenlos. So wurde das Wochenende auf dem legendären Nürburgring in der Eifel wohl für alle zum unvergesslichen Erlebnis, bei dem die betroffenen Kinder und Jugendlichen aber auch die Eltern ihre Alltagssorgen zu Hause lassen konnten. UM
Spektakuläre Fahrten beim Driftday waren garantiert. Fotos: UM
Auf dem Gelände des FSZ II ging es richtig rund.
Die Gruppe machte sich bereit für die spannenden und rasanten Fahrten.
Begeisterung beim jüngsten Teilnehmer.
