Erster Maifelder Stop-Trick-Film-Wettbewerb
Aus hunderten Einzelbildern entstanden tolle Kurzfilme
Polch. Drehbuchschreiber, Fotograf, Regisseur und Cutter… Viele Maifelder widmeten sich in den vergangenen Wochen ganz neuen Aufgaben und bewiesen ihre Kreativität. Nach einem Aufruf des Ju+X-Teams der Verbandsgemeinde beteiligten sie sich am ersten Maifelder Stop-Trick-Film-Wettbewerb. Herausgekommen sind tolle Werke. „Wir haben fantastische Filme bekommen“, freuen sich die Jugendkoordinaten und schließen eine Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Jahr nicht aus.“
Das Prinzip eines „Stop Motion“-Films ist einfach. Es kann ein Handy oder eine Fotokamera zum Fotografieren genutzt werden. Mit einem Programm zum Zusammenfügen oder einer kostenlosen App fügt man die Bilder dann zu einem Film zusammen. Den ersten Platz erreichten Felix, Johanna und Leo Weis für ihren Film „Endlich Ferien“. Dieser war nicht nur technisch gut gestaltet, sondern überzeugte die Jury mit einer stimmigen Geschichte, spannenden Szenen und lustigen kleinen Details. Den zweiten Platz sicherten sich Leana und Elisa Berenz. Ihre „Corona-Pizza“ wurde von den beiden Produzentinnen komplett tonsynchronisiert und greift das Leben unter den momentanen Verhältnissen der Corona-Krise thematisch auf. „Der Kofferdieb“ von Produzentin Noemi Hirt sicherte sich verdient den dritten Platz. Der actiongeladene Film mit Legofiguren überzeugte die Jury durch seine Liebe zum Detail und viele lustige Einlagen.
Ein Zusammenschnitt der drei Filme kann auf Youtube angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=n9OhrCSITTw.
Viele Beiträge waren so gut, dass das Ju+X Team beschloss, auch Sonderpreise für verschiedene Kategorien zu vergeben. Den Preis für die beste Geschichtsverfilmung erhielt Mark Fot für „Passion Christi“. Für die besten Stuntszenen wurde Elijah Hirts „the Pizza-Car“ ausgezeichnet. Das beste Bühnenbild schufen Julia und Tobi Marhöfer in „Ponyhof“, die beste Action Fiona Weblers „Bankraub“. „Wir waren von der Resonanz auf den Wettbewerb überrascht“ resümieren Jugendkoordinatorinnen Nadine Stäbe und Katharina Machno. Sie freuen sich sehr, dass die Teilnehmer*innen so viel Spaß daran hatten: „Das spricht dafür, den Wettbewerb im nächsten Jahr zu wiederholen.“
