Allgemeine Berichte | 19.12.2023

Ausbildungsinitiative Industrie 4.0 in Mayen-Koblenz gestartet

Die August-Horch-Schule BBS Andernach und das DigiMit² Kompetenzzentrum der Hochschule Koblenz bauen dank Förderung durch die Stabsstelle „Smart Cities“ bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH in den kommenden Wochen gemeinsam einen mobilen Demonstrator für Industrie 4.0 auf. Foto: privat

Andernach/Koblenz. Die August-Horch-Schule BBS Andernach und das DigiMit² Kompetenzzentrum der Hochschule Koblenz haben ein gemeinsames Projekt zur Förderung von Industrie 4.0-Kompetenzen gestartet. Dieses Projekt, unterstützt durch die Stabsstelle „Smart Cities“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH, zielt darauf ab, einen mobilen Demonstrator für Industrie 4.0 aufzubauen.

Das Hauptziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 in regionalen Unternehmen. Der Schulungsdemonstrator ermöglicht es Anwendern, sich in unterschiedliche Arbeitsrollen im Industrieumfeld zu versetzen und umfassendes Wissen über digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz, 3D-Druck, intelligente Werkstücke und Lagersysteme zu erlangen. Die interaktive Lernumgebung soll Automatisierungsprozesse und zukünftige Produktionstechniken praxisnah vermitteln, wobei die Anwender ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden können.

Ende November fand der offizielle Start des Projekts an der August-Horch-Schule in Andernach statt. In der ersten Phase bauen Schülerinnen und Schüler der Schule den Demonstrator eigenständig auf, wobei sie von DigiMit² aktiv unterstützt werden. Schulleiter Thomas Lenz betonte die Bedeutung des Projekts: „Der Demonstrator macht das oft abstrakte Thema Industrie 4.0 greifbar und erlebbar.“

In einer zweiten Phase wird der Demonstrator um Eigenentwicklungen und zusätzliche Module erweitert, wobei verschiedene Projektpartner wie Unternehmen und Bildungseinrichtungen einbezogen werden. Der Demonstrator ist mobil und kann problemlos transportiert werden, um die Zusammenarbeit verschiedener Ausbildungseinrichtungen und Schulen zu ermöglichen. Lenz erläuterte, dass keine vollautomatische Serienproduktion dargestellt wird, um die Relevanz für kleine und mittelständische Unternehmen zu erhöhen.

Das innovative Konzept des Demonstrators fördert den Wissensaustausch zwischen verschiedenen Institutionen und Unternehmen. Es eignet sich für den Einsatz in Schulen, Lehrwerkstätten, für die Qualifizierung von Mitarbeitern in Unternehmen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch das Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ und die KfW.

Diese Initiative stellt einen wichtigen Schritt zur Förderung von Industrie 4.0-Kompetenzen in der Region Mayen-Koblenz dar und zeigt das Engagement der beteiligten Partner für innovative Bildungsansätze.BA

Die August-Horch-Schule BBS Andernach und das DigiMit² Kompetenzzentrum der Hochschule Koblenz bauen dank Förderung durch die Stabsstelle „Smart Cities“ bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH in den kommenden Wochen gemeinsam einen mobilen Demonstrator für Industrie 4.0 auf. Foto: privat

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