Allgemeine Berichte | 30.07.2017, 19:05 Uhr

Ein 18-Jähriger soll eine Waffe gezogen und geschossen haben.

Auseinandersetzung auf der Karthause

Auseinandersetzung auf der Karthause

Koblenz. Am 29. Juli meldeten um 2.05 Uhr Anwohner eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf der Karthause. Kurz darauf gingen Notrufe bei der Polizei ein, dass dort Schüsse wahrgenommen wurden. Die Personengruppe hätte sich daraufhin entfernt. Die Örtlichkeit wurde mit verstärken Polizeikräften angefahren. Einige Personen wurden noch angetroffen und kontrolliert. Es konnten weder Waffen noch Patronenhülsen aufgefunden werden. Die Befragung der Anwesenden ergab, dass es im Vorfeld zu einem Streit zwischen zwei Personen gekommen war. Im weiteren Verlauf kamen dann auf beiden Seiten mehrere Unterstützer hinzu. Plötzlich hätte dann ein 18-jähriger Koblenzer eine Waffe gezogen und gezielt auf eine Person mehrere Schüsse abgegeben. Der betroffene Geschädigte wurde dabei nicht verletzt. Nachdem die Personalien des Beschuldigten feststanden, wurde – auf richterliche Anordnung hin -  dessen Wohnung mit Unterstützung von Sondereinsatzkräften betreten und durchsucht. Eine Waffe konnte jedoch nicht aufgefunden werden, lediglich die leere Verpackung eines Schreckschussrevolvers. Der Beschuldigte machte zu den Vorwürfen keine Angaben. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Zeugen, die Angaben oder Hinweis zu dem Vorfall machen können, melden sich bitte beim Polizeipräsidium Koblenz unter den u.a. Erreichbarkeiten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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