Allgemeine Berichte | 14.05.2019

Kfd Dattenberg

Ausflug nach Bad Kreuznach

Die Gruppe am Riedener Waldsee kurz vor der Rückfahrt nach Dattenberg. Foto: privat

Dattenberg. Einen Tag lang abschalten und tief durch- bzw. einatmen - diesen Wunsch erfüllte sich eine Gruppe Dattenberger Frauen und Männer, als sie sich auf den Weg nach Bad Kreuznach machte.

Zu Beginn der Fahrt begrüßte Karla Boecker die Mitreisenden und wies auf eine Aktion der kfd Trier hin, die zum Ziel hat, eine wohnortnahe, verlässliche und sichere Geburtshilfe zu gewährleisten. Hintergrund dieser Initiative ist die Schließung zahlreicher Geburtsstationen in Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz und im Saarland in der letzten Zeit. Es wurde angeregt, unter dem Motto „Babysöckchen – ein guter Start für kleine Füße“ Mini-Füßlinge für Neugeborene zu stricken. Zum Glück gibt es auch heute noch Frauen, die diese Kunst beherrschen. Sie erklärten sich bereit, dem Aufruf zu folgen und Minisöckchen als augenfälliges Symbol zu fertigen.

Bei dem obligatorischen Stopp mit Frühstück und Erfrischungen zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen, die die Gruppe den ganzen Tag über begleiten sollten.

Ein geführter Stadtrundgang bot den Gästen einen Einblick in Historie und Gegenwart der Kurstadt. Die Stadtführerin schlug einen Bogen von der ersten Besiedelung durch die Kelten über die Gründung des Ortes als Handelsplatz im Mittelalter bis in die Gegenwart der Kurstadt - einem Regionalzentrum mit vielen Ausflugs- und Einkaufsmöglichkeiten. Bad Kreuznach ist der ideale Ausgangspunkt für Exkursionen in das Rheintal, die Pfalz oder den Hunsrück. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Altstädte und des Burgdorfes Ebernburg.

Aber auch ohne fundierte Erläuterungen erschloss sich den Gästen aus Dattenberg die Vielseitigkeit der Stadt in Form zahlreicher malerischer Plätze, Märkte, Brunnen, Skulpturen, alter Brauereien und nicht zuletzt des Wohnhauses von Magister Faust, der Goethe zur gleichnamigen Tragödie inspirierte. Besonders begeisterte das Kreuznacher „Klein-Venedig“ die Besucher, wobei es sich um einen Ortsteil in der sogenannten Neustadt handelt. Überraschender Weise handelt sich um ein mittelalterlich geprägtes Viertel. Die „Alte Nahebrücke“ mit den Brückenhäusern ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Brückenhäuser, deren Dächer und Giebel auf mehreren Stockwerken hervorragen, dienten zur sicheren Lagerung von Handelsgütern.

Die Leichtfüßigen unter den Besuchern entdeckten den ebenfalls sehenswerten Ort Bad Münster am Stein oder genossen die salzhaltige Luft in den Gradierwerken.

Der Ausklang der Fahrt fand am Riedener Waldsee bei einem gemeinsamen Abendessen statt.

Die vielen Eindrücke, die vielseitigen Attraktionen (hier seien auch die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten erwähnt), das gute Wetter sowie die angenehme Atmosphäre während der ganzen Tour sorgten dafür, dass die Mitglieder der Reisegruppe in bester Laune den Heimweg antraten.

Die Gruppe am Riedener Waldsee kurz vor der Rückfahrt nach Dattenberg. Foto: privat

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