Allgemeine Berichte | 16.10.2017

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung in Mendig

Ausländische Abschlüsse anerkennen

Job-Center Mayen-Koblenz hilft in Kooperation mit der Stadt Mendig allen, die ihr Diplom oder ihren Berufsabschluss aus dem Ausland anerkennen lassen wollen

Die erste Informationsveranstaltung war für alle Beteiligten ein Gewinn.FRE

Mendig. Alle Personen, egal ob es sich um Asylbewerber, Migranten oder Deutsche handelt, die im Ausland einen Schul- oder Berufsausbildungsabschluss gemacht haben, werden im Rahmen eines so genannten IQ-Netzwerkes bezüglich der Anerkennung einer entsprechenden Qualifizierung von dem auch für Mendig zuständigen Träger des Netzwerkes, dem Jobcenter Mayen-Koblenz beraten und unterstützt.

Anika Gräf vom Jobcenter Mayen-Koblenz, Abteilung: Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung war zu einer ersten allgemeinen Informationsveranstaltung in das Mendiger Stadthaus gekommen.

Eingeladen hatte der für den Geschäftsbereich „Asyl und Flüchtlinge“ zuständige 1. Beigeordnete der Stadt Mendig, Thomas Schneider, der diese Initiative auf Anraten von Leo Heinen (Leiter eines Deutsch-Sprach-Kurses) für Mendig realisierte. Außer Petra Wienpahl (Kaffee Kunterbunt) und Christopher Wittig (Teilbereichsleiter Sozialamt der VG-Verwaltung) waren auch Farideh Golpayegani und die Mendiger Rechtsanwältin Nathalie Reimer-Gutsch zugegen, um die von Anika Gräf vorgetragenen Informationen für die anwesenden Interessenten aus Afghanistan, Aserbaidschan und Armenien in Farsi oder Russisch zu übersetzen.

Frau Gräf wies im Gespräch mit „Blick aktuell“ darauf hin, dass es sich am Donnerstag um eine Vorabinformation ihrerseits handele.

So gab sie zunächst einen ersten Einblick in ihre Arbeit und informierte die Interessenten, welche Unterlagen sie zu einem individuellen Beratungsgespräch mitbringen müssen . Dazu zählen Zeugnisse und Diplome im Original, Übersetzungen dieser Dokumente durch einen zertifizierten deutschen Übersetzer und - falls vorhanden - Bescheide von Anerkennungsstellen.

Die Beratung des Jobcenters erstreckt sich über Fragen, wie zum Beispiel: Brauche ich eine formale Anerkennung, um in meinem Beruf arbeiten zu können? Kann mein ausländischer Abschluss anerkannt werden? Wer ist für die Anerkennung zuständig? Welche Unterlagen brauche ich für die Anerkennung? Benötige ich eine Qualifizierungsmaßnahme und wenn ja, welche? Nach den Worten von Thomas Schneider finden - je nach Bedarf - in den von der Stadt Mendig zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten individuelle Sprechstunden durch den mobilen Beratungsdienst des Jobcenters Mayen-Koblenz statt. Das Angebot beziehe sich nicht nur auf die Stadt Mendig, sondern auch auf die umliegenden Regionen und beinhalte nicht nur die Beratung, sondern auch die praktische Begleitung der Antragsteller bis zur eventuellen Anerkennung, so Thomas Schneider.

Ansprechpartner für entsprechende Terminvereinbarungen ist Anika Gräf vom Jobcenter unter Tel. (0 26 32) 92 54 15.

FRE

Thomas Schneider heißt Anika Gräf vom Jobcenter Mayen-Koblenz willkommen.

Thomas Schneider heißt Anika Gräf vom Jobcenter Mayen-Koblenz willkommen.

Die erste Informationsveranstaltung war für alle Beteiligten ein Gewinn.Fotos: FRE

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