Allgemeine Berichte | 15.02.2018

Kultur in der Vulkanregion Laacher See

Ausstellung „Phönix“ von Elisabeth Hilger

Vom 2. März bis 30. April im Forum von Maria Laach

Ein Werk von Elisabeth Hilger. privat

Maria Laach. Nach der Ausstellung „Blick vom Meer“ im Rathaus von Niederzissen 2013, präsentiere Elisabeth Hilger nun ihr neuestes Projekt „Phönix“ im Forum Maria Laach. In Anlehnung an den berühmten „Phönix aus der Asche“ erzählt sie in 25 Werken von Lebensveränderungen, Resilienz und einem gestärkten Herauskommen aus Krisen. Das Projekt entstand aus einem Künstlerworkshop zu „intuitiver Prozessmalerei“ bei der Essener Künstlerin Gabriele Musebrink. Die Technik der „intuitiven Prozessmalerei“ legt den Fokus auf den Entstehungsprozess der Gemälde: Durch das Auftragen von Bau- und Naturmaterialien und die Farbgebung von Pigmenten und Tuschen, ergibt sich eine besondere Tiefenstruktur, die durch die Eigenschaften der Materialen mit geprägt wird. Beim Überarbeiten von Details, dem Auf- und Abtragen von Schichten und der Änderung von Farben entwickelt sich eine dynamische Dreidimensionalität. „Aus der Asche“ erstehen die Gemälde auch deshalb, weil immer wieder Teilbereiche zerstört und vollkommen neu aufgesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Produkt des Zufalls und einer besonders präsenten Arbeitsweise der Künstlerin.

Schon seit der frühesten Kindheit begeistert sie sich für die Malerei. „Ich erinnere mich daran, dass ich als Fünfjährige bei meinem Opa in der Küche saß und einen Riesen malte. Mein Opa stellte mir Fragen zu der Zeichnung, ich beantwortete sie, indem ich der Zeichnung immer mehr Details hinzufügte, bis ich schließlich einen furchteinflößenden Riesen zu Papier gebracht hatte.“ so Elisabeth Hilger. Ihr Interesse an malerischer Arbeit hat nie nachgelassen. Immer war sie auch neugierig auf neue Techniken und Ausdruckweisen. Durch die künstlerische Tätigkeit änderte sich meine Art zu sehen und zu beobachten: Immer sieht sie die Dinge durch die Brille der Objektfindung. Nach der Fachhochschulreife im Fach Gestaltung verfolgte sie ihre Begeisterung für das Malen und Zeichnen in unterschiedlichsten Schulungen, Workshops und Künstlerwochenenden weiter. Viele Jahre lang besuchte sie die Malschule Roos und erlernte dort verschiedene Techniken und Malstile und nahm während dieser Zeit häufig an Gemeinschaftsausstellungen teil. Erst vor Kurzem schloss sie ein Kunststudium „Freies Zeichnen“ ab.

Einen eigenen Stil zu finden, ist maßgeblich für das künstlerische Schaffen. Konzentriert man sich auf einen Schwerpunkt, eröffnen sich immer weiter Möglichkeiten und Erkenntnisse der Darstellung. Auf diesem Weg stieß sie auf die „intuitive Prozessmalerei“. Die Technik vereint die Herangehensweise „aus dem Bauch heraus“ mit einem lebendigen Ausdruck. Sie fordert eine schnelle Entscheidungsbereitschaft und die Kenntnis der Eigenschaften der verwendeten Materialien. So bleibt die Arbeit immer spannend.

Interessenten sind eingeladen, sich ab März im Forum des Klosters Maria Laach (gegenüber der Buchhandlung) zu den Öffnungszeiten zu überzeugen.

Auch zur Eröffnung am Freitag, 2. März, 18 Uhr, sind Interessierte herzlich willkommen!

Pressemitteilung der

Tourist-Information

Vulkanregion Laacher See

Elisabeth Hilger stellt vom 2. März bis 30. April ihre Werke im Forum von Maria Laach aus. Claudia Flück

Elisabeth Hilger stellt vom 2. März bis 30. April ihre Werke im Forum von Maria Laach aus. Foto: Claudia Flück

Ein Werk von Elisabeth Hilger. Foto: privat

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