Allgemeine Berichte | 02.10.2024

Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.

Austauschtreffen zum Ehrenamt

35 Personen aus Syrien, Ukraine, Deutschland, Iran, Rumänien, Somalia, Sudan und Ägypten nahmen an einem Austauschtreffen teil, um über Integration und die Bedeutung von ehrenamtlicher Arbeit zu sprechen.Foto: Augusta Muhimpundu

Neuwied. Ende September fand im Eirene-Haus ein Austauschtreffen mit dem Migrationsfachdienst des Caritasverbandes Neuwied statt. Das Thema des Abends war „Ehrenamt verbindet – Gemeinsam für eine starke Gemeinschaft“. 35 Personen nahmen aus Syrien, Ukraine, Deutschland, Iran, Rumänien, Somalia, Sudan und Ägypten daran teil, um über Integration und die Bedeutung von ehrenamtlicher Arbeit zu sprechen.

Zu Beginn des Treffens wurde das Thema Integration besprochen. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, ob Menschen, die in ein neues Land kommen, ihre eigene Kultur aufgeben müssen oder ob sie ihre Kultur behalten können und trotzdem Teil der neuen Gesellschaft werden. Es folgte ein reger Austausch über die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmenden in Bezug auf Integration. Für Rania Hatem steht fest: „Integration ist eine Menschensache.“ Viele stimmten ihrer Aussage zu. Sie

waren der Meinung, dass Integration vor allem auf menschlicher Ebene passiert – durch Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit.

Der Grund für die ehrenamtliche Arbeit ist für die Teilnehmenden, dass sie nicht nur der Gemeinschaft helfen wollen, sondern auch selbst viel davon haben. Durch das Ehrenamt lernt man neue Fähigkeiten, knüpft Kontakte und fühlt sich gut, wenn man etwas Gutes tut.

Ehrenamtliche Arbeit hilft auch, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und gibt den Menschen das Gefühl, aktiv etwas beizutragen.

Am Ende des Treffens berichteten die Teilnehmenden über ihre eigenen Erfahrungen mit ehrenamtlicher Arbeit. Sie erzählten von Projekten, bei denen sie mitarbeiten, und von den Herausforderungen, die sie erlebt haben. Der Austausch war offen und motivierte alle, weiterhin ehrenamtlich aktiv zu bleiben und für eine starke Gemeinschaft zu arbeiten.

35 Personen aus Syrien, Ukraine, Deutschland, Iran, Rumänien, Somalia, Sudan und Ägypten nahmen an einem Austauschtreffen teil, um über Integration und die Bedeutung von ehrenamtlicher Arbeit zu sprechen. Foto: Augusta Muhimpundu

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