Gemeinsame Kampagne von ADFC und Polizeipräsidium Bonn
Autofahrer sollten mit mindestens 1,5 m Abstand überholen
Bonn. Mit einer neuen Kampagne werben die Bonner Polizei und der ADFC für mehr Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern. Vielen Autofahrern ist nach Beobachtung von Polizei und ADFC nicht bewusst, dass die Rechtsprechung bei Überholvorgängen im Stadtverkehr einen Abstand von mindestens 1,5 Metern für erforderlich hält. Da am Straßenrand fahrende Radfahrer auch Hindernissen wie Gullis, Straßenschäden und aufgehenden Autotüren ausweichen müssen, sei ein ausreichender Abstand so wichtig, sagte ADFC-Vorsitzende Annette Quaedvlieg am Donnerstag bei der Vorstellung der Kampagne im Bonner Polizeipräsidium. Dort beklebten Alberto Coppola, Leiter der Direktion Verkehr der Polizei Bonn, sowie Annette Quaedvlieg und Werner Böttcher, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC, das erste Polizeifahrzeug mit einem Aufkleber, der auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hinweist.
Im Jahr 2016 verunglückten in Bonn und der Region insgesamt 699 Radfahrende. Das waren 46 weniger als im Jahr 2016. „Die Sicherheit der Radfahrenden haben wir in Bonn besonders im Blick. Die Zahl der bei Unfällen verletzten Radfahrenden ist im Vergleich zum vorletzten Jahr zwar rückläufig, aber immer noch zu hoch“, so Coppola. Der erste Aufkleber wurde daher von ihm persönlich aufgeklebt. Die Aktion ist ihm ein Anliegen: „Mit dieser Kampagne wollen wir auch für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben.“
Auch für ADFC-Vorsitzende Quaedvlieg und Verkehrsplaner Böttcher ist Rücksichtnahme ein zentrales Anliegen. „Autofahrer, die nicht auch Radfahrer sind, haben oft keine Vorstellungen davon, welche Ängste und Unsicherheit ein zu enges Überholen auslösen kann“, sagte Quaedvlieg. „Gerade ältere Menschen und auch Schüler fühlen sich bedroht, wenn sie fast vom Außenspiegel eines Autos berührt werden. Auch wenn nicht immer gleich ein Unfall passiert: Die Angst vor einer Berührung ist bei vielen so groß, dass unsichere und ängstliche Radler auf den Gehweg ausweichen. Das ist zwar nicht erlaubt, aber gerade ältere Radfahrer wissen sich nicht anders zu helfen“, so Quaedvlieg. Deshalb ist der ADFC sehr froh, dass die Polizei die Aufklärungskampagne für den Mindestabstand von 1,50 Metern beim Überholen unterstützt. „Dass künftig viele Polizeiautos mit dem Aufkleber fahren, der auf den Mindestabstand hinweist, begrüßen wir sehr“, so Werner Böttcher. „Wir hoffen, dass die gemeinsame Aufklärungskampagne von Polizei und ADFC die gegenseitige Rücksichtnahme fördert. Und die Radfahrer werden sich sicherer fühlen, wenn sie künftig mit ausreichendem Abstand überholt werden.“Pressemitteilung
ADFC Bonn/Rhein-Sieg
Artikel melden
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Wie gut ist der Kreis Ahrweiler auf künftige Katastrophen vorbereitet?
- Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Aktivierende Morgenwanderung rund um die Brauselay in Cochem 2026
- Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf
Freizeit ist Helferzeit
Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.
Weiterlesen
Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.
Weiterlesen
Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort
17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand
Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.
Weiterlesen
