Offene Kirchennacht 2016 in der Marienkirche
Backen, spielen und malen
Linz. Wie ist es eigentlich nachts in einer Kirche? Und vor allem, wie fühlt es sich eigentlich nachts in der Marienkirche in Linz an, wenn das Licht aus ist und man höchstens einen verträumt schnarchenden Messdiener hört? Bei der abendlichen Zusammenkunft wurden die Messdiener im Jugendheim zunächst mit herzlichen Worten von Pastor Anhalt und Pfarrer Ringhausen begrüßt. Dort konnten sie sich anschließend bei den Betreuerinnen Anna Ehrenberg, Eva Siebertz und Susanne Wiemer nach einem selbstzubereiteten Abendessen verschiedene Projekte aussuchen. So wurden Leinwände bemalt, Brötchen für den nächsten Morgen und ein Kuchen gebacken oder gemeinsam Spiele gespielt. Bevor es aber zum Schlafen in die Kirche ging, wurde noch schnell eine Nachtwanderung veranstaltet, die, wie hätte es bei Kindern auch anders sein können, auf einem Spielplatz eine lange Pause gefunden und darum jede Menge Spaß gemacht hat. Somit war die Frage „Wie ist es eigentlich nachts auf einem Spielplatz?“ schon mal beantwortet: Noch besser als tagsüber. Zurück im Jugendheim haben noch ein paar Nachteulen einen Film geschaut. Nun war es soweit. Der Innenraum der Kirche wurde zur Herberge erklärt, zwar ohne Federbetten, stattdessen mit Isomatten und Schlafsäcken, aber dafür umso spannender in dem Teil, in welchem sich die Kirche von einer gängigen Herberge unterscheidet. Somit konnten die Teilnehmer bei der jährlichen Veranstaltung auch in diesem Jahr nachts im Raum der Antworten für sich die eigene Antwort finden, wie es eigentlich nachts in einer Kirche ist.
