Allgemeine Berichte | 05.12.2025

Bad Neuenahr: Leuchtende Kunst setzt Zeichen der Zuversicht

Stefanie Manhillen, Stephan Maria Glöckner und Ellen Tappe stellten die neue Kunstaktion am Platz an der Linde vor.  Foto: Martin Gausmann

Bad Neuenahr. Mit der Installation „Dunkhell“ ist seit dem 4. Dezember in der Fußgängerzone von Bad Neuenahr ein atmosphärisch-poetisches Kunstprojekt ausgestellt, das die Stadt in der Advents- und Winterzeit um einen besonderen Lichtimpuls bereichert. Die Künstler Stefanie Manhillen und Stephan Maria Glöckner haben die Umgebung des Weihnachtsbaums am Platz an der Linde in einen Ort der Besinnung, Begegnung und stillen Kraft verwandelt. Organisiert und umgesetzt wurde das Projekt vom städtischen Citymanagement in Kooperation mit der Gewerbegemeinschaft und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

In insgesamt rund 45 kunstvoll gestalteten Laternen, die in den Bäumen aufgehängt wurden, leuchten Begriffe, die zentrale Werte und Emotionen des menschlichen Miteinanders ausdrücken: Zuversicht, Hoffnung, Dank, Gemeinschaft, Mut, Vertrauen, Heimat und viele mehr. Jede Laterne trägt auf orange-neonfarbenem Papier ein handgeschriebenes Wort oder ein zeichnerisches Motiv. Kleine Lichterketten im Inneren lassen die Objekte von innen heraus strahlen und erzeugen ein warmes, einladendes Lichtspiel auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern.

Der Titel der Installation „Dunkhell“ fasst das zentrale Motiv zusammen: das Licht als verbindendes Element, als Orientierung, als Symbol für Hoffnung – besonders in Zeiten, in denen Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung eine große Rolle spielen. Ein Banner mit dem gleichnamigen Begriff markiert die Installation zusätzlich.

„Mit Dunkhell möchten wir einen Raum der Wertschätzung schaffen – für die Menschen der Stadt, für ihre Geschichten und für das, was sie verbindet“, erklären die Künstler Manhillen und Glöckner. „Die Laternen sind kleine Botschafter positiver Impulse.“ Einwohner und Gäste sind eingeladen, die Begriffe zu entdecken, eigene Assoziationen zu entwickeln und den Ort in neuem Licht zu erleben.

Stefanie Manhillen, Stephan Maria Glöckner und Ellen Tappe stellten die neue Kunstaktion am Platz an der Linde vor. Foto: Martin Gausmann Foto: Ahr-Foto Martin Gausmann

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, kann man in aktueller Sache in Neuwied sehen. Hier wurden im Rahmen einer Schulhofumgestaltung 3 nachweislich verkehrssichere gesunde 100 Jahre alte...
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Kreishandwerkerschaft
Start in den Frühling
Mayener Ausbildungsmesse
Kreishandwerkerschaft
Mitarbeiter im Verkauf
Innovatives rund um Andernach
Stellenazeige ausgebildete Hauswirtschafter
Unterstützeranzeige -Nink-
Empfohlene Artikel

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Für Samstag, 7. März 2026, hat die IG Metall Neuwied einen Demozug in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei der Ordnungsbehörde der Kreisverwaltung angemeldet. Die Veranstalter setzen sich erneut für die Zukunft des ZF Werks am Standort in Niederzissen ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Betrugsversuch im Bereich der Polizei Westerburg, der wohl auch überregional so stattfindet

06.03.: Betrugsmasche nach Todesfall: Polizei mahnt Hinterbliebene zur Vorsicht

Westerburg. Die Polizei Westerburg möchte auf eine besondere Form des Betruges hinweisen, der in dieser oder ähnlicher Form vermutlich auch überregional stattfindet: Ein Geschädigter teilte mit, dass er einige Monate nach dem Tod seiner Ehefrau durch eine vermeintliche Firma kontaktiert wurde. Diese gab an, dass seine Ehefrau kurz vor ihrem Tode Verbindlichkeiten eingegangen wäre, welche nun noch offen stünden.

Weiterlesen

Speyer. Am Freitagabend eskalierte ein Streitgespräch zwischen zwei Personen am Postplatz in Speyer. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung stach ein 18-Jähriger aus Dudenhofen mit einem Messer in Richtung seines 18-jährigen Kontrahenten aus Waldsee. Dieser wurde dadurch im Bereich des Bauches verletzt.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Werbeplan 2026
Imageanzeige
Imageanzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Zukunft trifft Tradition KW 10
Titel
Innovatives rund um Andernach
Slimbelly
Rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Zukunft trifft Tradition KW 10
Stellenazeige Hauswirtschaftliche Hilfskräfte Teilzeit
BSW -WK 4
Held*in Staubfeldwebel
Rund ums Haus