Allgemeine Berichte | 27.01.2025

Vom ersten Adventswochenende an leuchtete die Kerze als Symbol von Hoffnung weithin über das Ahrtal

Bad Neuenahr: Turmkerze wurde abgebaut

Der gemeinschaftliche Abbau hat Tradition.  Foto: privat

Bad Neuenahr. Bei strahlendem, schon leicht frühlingshaftem Wetter wurde die Turmkerze auf dem Berg Neuenahr abgebaut. Vom ersten Adventswochenende an leuchtete sie als Symbol von Hoffnung und Zuversicht weithin über das Ahrtal.

Auch in diesem Jahr erhielt der Initiator Horst Felten wieder viel Zuspruch zu der Installation auf dem Berg. Die rote Kerze mit ihrer leuchtenden gelben Flamme ist in der Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzudenken.

Die tatkräftigen Helfer des Freundeskreises waren erleichtert, dass die Flamme die starken Stürme der Januarwochen ohne Schaden überstanden hatte. Die schwere Flammenkonstruktion ließen sie mit starken Seilen am Turm nach unten gleiten. Hier wurde sie von vielen kräftigen Armen empfangen und zum Abtransport auf einen Hänger gehoben. Zum Abbau standen Udo Lindner, Richard Lindner, Jens Heckenbach, Niklas Simon, Max Bongart, Jörg Felten, Robert Helmrich, Dominik Schmitt, Thomas Jovic, Justin Lindner und Lutz Claesgens zur Verfügung. Das Weiterleben der Turmkerze ist gesichert. In diesem Jahr waren zum ersten Mal vier Generationen auf dem Turm und kümmerten sich um den Abbau. Außerdem kamen schon vier „starke“ Jungen und ein Mädchen mit auf den Berg, um an das Ereignis Turmkerze herangeführt zu werden. Sie beobachteten staunend die Leistung ihrer Väter. Zur Stärkung für die Aktiven hatte Brigitte Blüm ein leckeres Frühstück vorbereitet. Bevor Horst Felten sich bei dem Freundeskreis bedankte, gedachten die Mitglieder in einer Schweigeminute ihrer vor kurzem verstorbenen Freunde Dieter Heckenbach und Hans Stenzel. Der Stadtverwaltung sprach Felten seinen Dank aus für die Freiräumung des Weges zum Berg und für die Beleuchtung der Flamme.

Der gemeinschaftliche Abbau hat Tradition. Foto: privat

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