Allgemeine Berichte | 20.07.2020

Hinweis für alle Grundstücksbesitzer

Bärenklau bedroht unsere Flora und Fauna

Bärenklau-Staude mit den typischen Blütendolden. Foto: privat

Vallendar. Auch im Verbandsgemeindegebiet finden sich seit Jahren immer wieder Bestände des Riesen-Bärenklaus. Der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt, ist keine einheimische Pflanze. Die Pflanze stammt aus dem Kaukasus und wurde wahrscheinlich im 19. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt. Sie ist in Gärten, Parks, an Straßenrändern, in Bach- und Flusstälern sowie auf Brachen anzutreffen und kann durch starke Aussammung schnell große Bestände bilden.

Die Pflanze kann bis zu drei Meter hoch werden. Diese Wuchshöhe kann dabei innerhalb weniger Wochen erreicht werden. Besonders typisch sind die großen Blüten-Doppeldolden, mit Durchmessern von 30 bis 50 cm und bis zu 80.000 Einzelblüten.

Neben der Verbreitung durch Wind, trägt auch die Schwimmfähigkeit der Samen dazu bei, dass sich insbesondere im Bereich von Fließgewässern große Bärenklau-Bestände entwickeln können.

Standorte, die von Riesen-Bärenklau dominiert werden, weisen im Vergleich zur benachbarten Vegetation ein geringeres Artenspektrum auf. Der Riesen-Bärenklau bedroht damit unsere heimische Flora und Fauna. Der Saft der Pflanze enthält einen Wirkstoff, der bei Kontakt mit der menschlichen Haut zu schmerzhaften, verbrennungsartigen Verletzungen führen kann.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar lässt den Riesen-Bärenklau, wenn immer möglich, auf öffentlichen Flächen seit Jahren beseitigen. Aktuell wurden im Bereich des Ferbaches Bestände beseitigt. Wenn jedoch auf den angrenzenden privaten Nachbargrundstücken der vorhandene Riesen-Bärenklau nicht bekämpft wird, breitet sich die Staude durch Samen rasch wieder aus. Die erfolgreichste Bekämpfung gegen den Bärenklau ist das Ausgraben. Hierbei sollten jedoch einige wichtige Hinweise beachtet werden:

- Schutzkleidung tragen (Verbrennungsgefahr durch bloße Berührung der Pflanze).

- Bekämpfung sinnvoll bei Dämmerung oder starker Bewölkung. Bei intensiver Sonneneinstrahlung ist die Verbrennungsgefahr erheblich höher.

- Wurzeln möglichst vollständig ausgraben – ansonsten besteht die Gefahr, dass die Pflanze neu austreibt.

- Dolden und der Wurzelaushub gehören in den Restmüllbehälter und niemals in den Kompost.

- Alle verwendeten Geräte nach dem Gebrauch gründlich reinigen.

Ein regelmäßiges Schneiden oder Mähen von Bärenklauflächen führt ebenfalls dazu, die Bestände weiter zu reduzieren. Es besteht allerdings keine gesetzliche Verpflichtung zur Beseitigung der Pflanzenbestände.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Vallendar

Bärenklau-Staude mit den typischen Blütendolden. Foto: privat

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