Stadt Neuwied reagiert auf Kritik – Pissoir wird mit Bezahlschranke ausgestattet
Marktplatz-Toilette: Zugang künftig einheitlich kostenpflichtig
Neuwied. Seit Kurzem steht auf dem Neuwieder Marktplatz eine moderne öffentliche Toilette zur Verfügung. Um die aufwendige Technik dauerhaft hygienisch und funktionsfähig zu halten, hat die Stadtverwaltung eine Bezahlschranke (50 Cent) an der Unisex-Toilettenkabine installiert. Damit soll Vandalismus vorgebeugt werden, der bei frei zugänglichen Anlagen in der Vergangenheit häufig festgestellt wurde.
Beim danebenliegenden Pissoir wurde zunächst auf eine solche Schranke verzichtet. Stattdessen kam eine sogenannte Saloon-Tür zum Einsatz, die den Eingang nur teilweise verdeckt. Da sich die Benutzer dadurch nicht völlig unbeobachtet fühlen, sollte auch hier das Risiko von Beschädigungen wirksam reduziert werden – was in der Praxis funktioniert hat. Daher wurde das Pissoir zunächst kostenlos angeboten.
Diese unterschiedliche Regelung stieß jedoch auf öffentliche Kritik, da Frauen für den Toilettengang zahlen müssen, Männer hingegen nicht. Die Stadtverwaltung reagiert nun – auch nach Beratungen mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten - auf diese Rückmeldungen und passt die Zugangssituation entsprechend an: Auch das Pissoir wird mit einer Bezahlschranke ausgestattet, die den Zugang künftig ebenfalls mit einer Gebühr von 50 Cent regelt.
So wird sichergestellt, dass alle Nutzerinnen und Nutzer gleichbehandelt werden – bei gleichzeitigem Erhalt einer sauberen und funktionstüchtigen Toilettenanlage auf dem Marktplatz.
Pressemitteilung Stadt Neuwied
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Eine natürlich teure, aber höchst moderne Lösung. Beim Bau natürlich Verzögerungen und Verteuerungen, klar. Vor Inbetriebnahme sind dann noch zig Gremien und Verwaltungsmitarbeiter mit beschäftigt, die Pressemeldungen stapeln sich. Und die Gleichstellungsbeauftragte muss sich noch eben mal kümmern, damit es wenigstens für alle gleich teurer wird. Neuwied hat sich damit wohl quasi ein Monument der Zeitgeschichte auf den Marktplatz gestellt. Ein Sch**ßhaus als Sinnbild unserer gesellschaftlichen und politischen Lage. Und die ersten Politiker feiern sich, als hätten sie das wichtigste Denkmal ihrer Laufbahn geschaffen. So läufts in Deutschland, 2025.