Verbandsgemeinde Puderbach
Bambinifeuerwehr im Lockdown
Puderbach. Verbindung halten auch in besonderen Lebenssituationen, wie in der Corona-Pandemie, ist das Motto der Bambinifeuerwehr der Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Puderbach.
Im Januar und Februar 2020 konnten die Gruppenstunden noch wie gewohnt durchgeführt werden. Plötzlich ab März 2020 wurde der komplette Dienstbetrieb im Kinder- und Jugendbereich der Feuerwehr eingestellt. Lockdown!
Dies war für die Kinder und die Betreuer eine neue, ungewohnte Situation, die sie vor neue Herausforderungen stellte: „Wann sehen wir die Kinder wieder, wann finden wieder Gruppenstunden statt, wie führen wir die Arbeit der Bambini-Feuerwehr weiter.“ Ganz schnell wurde aber klar: Hier muss ein Konzept her mit der Überlegung, wie Bambini-Feuerwehr auch in besonderen und schwierigen Zeiten von Pandemie, Lockdown und Einschränkungen, fortgeführt werden kann.
Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche bei den Bambini- und Jugendfeuerwehren sich nicht komplett isoliert fühlen. Sie brauchen den Kontakt zu Gleichaltrigen und die Verbindung zur Feuerwehr. „Mit Ideenreichtum und Kreativität unter Nutzung der neuen Medien können und müssen wir die Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen aufrechterhalten“, sagt Dieter Stein Fachbereichsleiter Bambinifeuerwehr und Brandschutzerziehung im Kreisfeuerwehrverband Neuwied.
Das Gefühl geben, „Wir sind weiterhin alle gemeinsam für euch da“, ist für die langfristige Bindung an die Feuerwehr sehr wichtig. Auch gelegentliche Haustürbesuche unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen geben den Kindern ein freudiges und wärmendes Sozialgefühl. Kameradschaft, Gruppenleben und Teamgeist werden gestärkt.
Mit diesen Grundsätzen hat sich das Betreuerteam der Bambinifeuerwehr der Feuerwehren der VG Puderbach auseinandergesetzt und gemeinsam Ideen eingebracht.
Daniela Stein, Betreuerin und zweite stellvertretende Leiterin der Bambini-Feuerwehr, hat dies genutzt und ein entsprechendes Konzept für langfristige Kinderarbeit in Krisensituationen erarbeitet. Dieses Konzept bietet die Möglichkeit, auch längerfristig mit den Kindern in Verbindung zu bleiben und das Thema Feuerwehr aufrechtzuerhalten. In regelmäßigen Abständen bekommen die Kinder Aktionen und Angebote zum Thema Feuerwehr, Natur, Forschen und Experimentieren, Spiel und Spaß mit Bewegung, angeboten. Diese Aktionen können die Kinder mit ihren Eltern zuhause durchführen.
Durch die Einbindung der Kinder mit ihren Themenwünschen und die Verbindung zu den Eltern möchte das Betreuerteam weiterhin als Babinifeuerwehr präsent und erreichbar sein. Durch die Möglichkeit, die Gruppenstunden von zuhause aus zu erleben, verliert die Bambinifeuerwehr nicht an Bedeutung für die Kinder und bleibt auch weiterhin präsent.
Alle Aktionen und Aufgaben sind freiwillig und ohne Zeitdruck, damit die Schulkinder und ihre Familien neben dem intensiven Homeschooling nicht überfordert werden. Zu bestimmten Anlässen (Weihnachtsgeschenke verteilen, eventuell auch Ostergrüße zu überbringen, Überraschungen überreichen etc.) wurden kurze Haustürbesuche unter Einhaltung der AHA-Regeln geplant und durchgeführt. So sieht man sich untereinander und kann mit den Kindern, gegeben falls auch mit den Eltern, ein kurzes „Zaungespräch“ führen. Gruppenchat WhatsApp und E-Mail wurden ausgiebig genutzt, um Informationen und Materialien den Kindern und Eltern zukommen zu lassen.
„Wir sollten aber auch für die Zukunft Möglichkeiten nutzen und Aktivitäten dahingehend weiterentwickeln, um online aktiv zu bleiben zu können. Daher haben wir auch die angebotene Förderung durch den Landesjugendring genutzt und entsprechende digitale Ausstattung beschafft. Die entsprechenden Rückmeldungen der Familien haben uns bestätigt, dass wir einen guten Weg beschritten haben. Dies zeigt sich auch darin, dass wir trotz Pandemie wieder vier weitere Kinder als Mitglieder begrüßen durften“, sagte Dieter Stein abschließend.
Pressemitteilung der
VG Puderbach
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