Stadt Koblenz
Barrierefreies Koblenz?
Podiumsdiskussion am 27. April
Koblenz. Ist Koblenz eine „Stadt für alle“? Bietet sie für jede und jeden, ob mit Kinderwagen, mit Rollstuhl, Rollator, bewegungs- oder seheingeschränkt, die Chance, sicher, nutzerfreundlich und selbständig ans Ziel zu kommen? Wie finden sich Menschen in Koblenz zurecht? Wie schaffen das Fremde und Gäste?
Studierende des Fachbereichs Bauwesen der Hochschule Koblenz haben die Stadt unter dem Aspekt der „Stadt für alle“ untersucht und für ihre Nutzbarkeit, Erreichbarkeit und Zugänglichkeit Lösungsvorschläge entwickelt. Berufsschüler der Karl-Benz-Schule haben Aspekte der Barrierefreiheit auf Karten festgehalten. Prof. Ulrike Kirchner, Wiss. Ma. Nina Porz (Hochschule Koblenz) und Randolf Rüsch (Carl-Benz-Schule Koblenz) stellen Ergebnisse beider Untersuchungen vor.
Die Stadt Wiesbaden belegte im Jahr 2016 den zweiten Preis des europäischen Wettbewerbs „Access City Award“. Ulrich Wunderlich vom Amt für Soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden berichtet über dortige Konzepten und Ergebnisse auf dem Weg zu einer Stadt. Eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 27. April von 19 bis 21 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Str. 1 in 56075 Koblenz, Raum A 029, an der auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Koblenz, Joachim Seuling, und der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung Koblenz, Frank Hastenteufel, teilnehmen, soll die Präsentationen vertiefen und zusammen mit ihren Fragen und Hinweisen Anregungen für Koblenz herausarbeiten.
Die Bürger sind dazu eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Pressemitteilung
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Koblenz ist keine Stadt für "alle", was nicht heisst, dass in unserer Stadt nicht schon einiges getan wurde, behinderten Menschen in ihrem so schon beschwerlichen Alltag das Leben zu erleichtern. Es bedarf auch keiner Preise, was sich wie eine "Rennliste" liest.
Einfach nur an Barrierefreiheit überhaupt DENKEN, das wäre bereits ein Fortschritt, bei jedem neuen anstehenden Projekt auch die mit einzubeziehen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht in den Genuss kommen können, daran teilzunehmen. Solange behinderte Menschen, egal ob an einen Rollator oder Rollstuhl gebunden, bei der Nutzung öfffentlicher Verkehrsmittel (BUS) ausgegrenzt oder BEHINDERT werden, solange sollte man an eine "STADT FÜR ALLE" erst garnicht denken, da auch hier Abhilfe zu schaffen zu einer BARRIEREFREIHEIT zählt.
Koblenz bleibt bunt, ist liebens- u. lebenswert, eine Stadt zum Verweilen, Stadt für alle), eine überflüssige Titelwirtschaft, der sich die STADT verschrieben hat. Aber unsere Politik sonnt sich darin.