Allgemeine Berichte | 28.06.2017

Technisches Hilfswerk macht Schule

Bau eines Floßes, aus Fässern, Hölzern und Bohlen!

Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren konnten sich darüber hinaus über die Arbeit des THW informieren

Nach stundenlanger Arbeit wurde das Floß am Ufer von den Schülerinnen und Schülern mit fachkräftiger Unterstützung des THW auf seine Jungfernfahrt vorbereitet.privat

Cochem. In regelmäßigen Abständen veranstalten die beiden Cochemer Schulen im Burgsattel ihre Projekttage. Das Martin-von-Cochem Gymnasium darf sich seit Neusten auch „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz nenne. Dementsprechend lautete das Motto „Europa-in Vielfalt geeint“!

Auch in diesem Jahr übernahm der THW Ortsverband Cochem wieder die Betreuung eines Projekts. Das Thema passt auch sehr gut zum Technischen Hilfswerk, da das THW auch über die Grenzen Deutschlands, in Europa und sogar weltweit an Einsätzen beteiligt ist. Das Thema des THW-Projekts dieses Jahr hieß „Bau eines Floßes, aus Fässern, Hölzern und Bohlen!“

Was ist das THW eigentlich?

Am Einführungstag traf der Ortsbeauftragte C. Sesterhenn auf eine Gruppe von interessierten Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren. Er stellte das Projekt sowie das Technische Hilfswerk im Allgemeinen vor. Es wurden Fragen geklärt wie: „Was das THW eigentlich ist? Welche Aufgaben hat das THW? Wie ist das THW entstanden?“

Am zweiten Tag empfing C. Sesterhenn die Gruppe dann in der THW Unterkunft in Brauheck. Nach einer kurzen Einweisung in das Verhalten am und auf dem Wasser, wurde sofort in die Hände gespuckt und der praktische Teil begann. Die Schüler erlernten die nötigen Knoten, im Fachjargon Stiche und Bunde genannt, bauten die ersten Teile für das Floß zusammen.

„Ahoi, wir stechen in See!“

An Tag drei hieß es dann „Ahoi, wir stechen in See!“ Das Material wurde mit dem THW-Kranwagen nach Ernst zur Mosel transportiert, wo das Floß fertig gebaut wurde. Nachdem alle jungen Matrosen mit Schwimmwesten ausgestatten waren, begann die Jungfernfahrt.

Alle Beteiligten hatten sichtlich Spaß bei der Fahrt mit dem ersten, selbst gebauten Floß. Das Floß bestand aus etwa 100 Meter Holzbohlen, Rund- und Kanthölzern und rund 600 Meter Leinen und Gurten.

Unter der Europaflagge stachen die jungen Matrosen in See, und hatten einen Heidenspaß beim Schippern auf der Mosel.

Unter der Europaflagge stachen die jungen Matrosen in See, und hatten einen Heidenspaß beim Schippern auf der Mosel.

Bevor es losging, musste das Floß erst einmal ans Ufer gebracht werden - alle packten mit an.

Bevor es losging, musste das Floß erst einmal ans Ufer gebracht werden - alle packten mit an.

Der ganze Stolz der Schülerinnen und Schüler des Martin-von-Cochem Gymnasium in voller Pracht: ihr selbst gebautes Wasserfahrzeug..

Der ganze Stolz der Schülerinnen und Schüler des Martin-von-Cochem Gymnasium in voller Pracht: ihr selbst gebautes Wasserfahrzeug..

Nach stundenlanger Arbeit wurde das Floß am Ufer von den Schülerinnen und Schülern mit fachkräftiger Unterstützung des THW auf seine Jungfernfahrt vorbereitet.Fotos: privat

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