Baugrunduntersuchungen für die neue Lahnquerung haben begonnen
Kernbohrungen dauern voraussichtlich sechs Wochen
Lahnstein. Die Vorbereitungen für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Lahnstein laufen an:
Ende Februar haben umfangreiche Baugrunduntersuchungen für die geplante neue Fuß- und Radwegebrücke über die Lahn begonnen. Für die Gründung der Brückenpfeiler sind auf der Hafenmole sowie am nördlichen Lahnufer Kernbohrungen erforderlich. Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen.
Lahnstein zählt zu den Hauptveranstaltungsorten der Bundesgartenschau 2029. Als zentrales Element soll die rund 308 Meter lange Brücke nicht nur die Ausstellungsflächen in Ober- und Niederlahnstein verbinden, sondern über das Großereignis hinaus eine Lücke im Radwegenetz schließen. Sie stellt künftig die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen für den Alltagsradverkehr her und schafft zudem eine direkte Verbindung zwischen der Euroveloroute 15 und dem Radfernweg Deutsche Einheit in Richtung Koblenz und Bad Ems.
In Oberlahnstein erfolgt die Anbindung der Brücke über einen neu anzulegenden Radweg auf der Hafenmole. Auf einer Länge von rund 890 Metern wird ein bislang unbefestigter Betriebsweg der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ausgebaut. Die nördliche Brückenabfahrt in Niederlahnstein wird hinter dem Uferweg im Bereich des heutigen Wohnmobilstellplatzes verlaufen.
Im nächsten Schritt sollen die Bauleistungen zeitnah ausgeschrieben werden, sodass spätestens im Juni 2026 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Pressemitteilung Stadt Lahnstein
