Spannendes Pokalschießen des Schützenbundes Maria Laach
Begehrter Schützenpokal ging nach Brachtendorf
Reudelsterz. Sechsmal in Folge war die Bruderschaft Reudelsterz Sieger und damit Ausrichter des Schießens um dem Wanderpokal des Schützenbundes Maria Laach. Die beeindruckende Serie wurde nun von den Schützen aus Brachtendorf beendet. Die Schützen: Jürgen Hein (97), Ludwig Kaiser (97), Heinz-Josef Welter (96), Anette Oster (96) und Thomas Welter (94) sicherten sich mit 480 Ringen den ersten Platz. Zwei Ringe mehr als Ausrichter Reudelsterz, die ringgleich mit dem Zeitplatzierten Dünfus den dritten Platz belegten. Somit findet das Pokalschießen 2026 in Brachtendorf statt.
Dabei war die Konkurrenz recht groß. 136 Aktive aus 12 Vereinen, von der Jugend bis zu den Senioren, nahmen an dem Wettkampf teil. Den zweiten Wettbewerb des Tages, das Schießen um den Pokal des Bundesmeisters entschied dann doch die gastgebende Bruderschaft für sich. Dies aber erst nach einem spannenden Stechen mit der ringgleichen Bruderschaft aus Münk, die somit auf Platz zwei landeten, gefolgt von Kürrenberg (244 Ringe). Die Reudelsterzer Norbert Steffens (50), Kathrin Lichtenberg (49), Birgit Oster (49), Johanna Knauf (49) und Chistoph Knauf (48) schossen insgesamt 245 Ringen. Die Bruderschaften Reudelsterz und Münk hatten nicht nur das gleiche Mannschaftsergebnis, auch die Differenz zwischen dem besten und dem schlechtesten Schützen als auch die Anzahl der geschossenen 10er waren identisch. Also mussten die besten Einzelschützen der Mannschaften zum Stechen antreten. Erst nach fünf Stechrunden ging Norbert Steffens mit geschossenen 9,10,10,10,10 als Sieger für Reudelsterz aus diesem Stechen hervor. Mann des Tages wurde Klaus Knechtges aus Luxem, ihm gelang es als Einziger im Luftgewehr-Angestrichen-Schießen, die Höchstzahl von 100 Ringen zu erreichen und wurde somit als Tagesbester Einzelschütze gekürt.
Tagesbester Einzelschütze Klaus Knechtges aus Luxem.
