Allgemeine Berichte | 15.11.2024

Gospelchor Burgbrohl und die Kirchenchöre von Burgbrohl und Wassenach boten musikalischen und spirituellen Abend in Wassenach

Begeistertes Glaubenszeugnis in Musik

Der Gospelchor Burgbrohl und die Kirchenchöre aus Burgbrohl und Wassenach begeisterten in Wassenach. Foto: Eberhard Thomas Müller

Wassenach. Der Gospelchor Burgbrohl sowie die Kirchenchöre von Burgbrohl und Wassenach hatten unter dem Motto „Komm und lobe den Herrn“ zu einer abwechslungsreichen Kirchenmusikali¬schen Andacht in die Kirche St. Remigius nach Wassenach eingeladen. Mit zwei Chorwerken „Wenn uns Gottes Geist berührt“ und „O salutare Hostia“ setzten die beiden klangstarken Kirchenchöre von Wassenach und Burgbrohl einen ersten spirituellen Impuls und boten im Anschluss drei Lieder aus Taizé, wobei beim „Confitemini Dominum“ der innige Dialog zwischen Orgel, Peter-Paul Kaldenbach, und Geige, Silvia Barth, besonders hervorzuheben ist. Ein klassischer Moment waren die Gesangssoli von Silvia Barth und Heike Kaldenbach im „Laudate Dominum“. Engelsgleich und in Englisch sang der Gospelchor Burgbrohl im weiteren Verlauf, begleitet von Harald David Meyer am Keyboard, die vier Gospel „Hymn to freedom“, „It is I“ – Ich bin es doch“, „Same great Power“ und den weltbekannten Oldie „Put your hand“. Nicht erst beim „Traditional Gospel Medley“ sah man bei „Down by the riverside“ und „This Little Light of Mine“ mit dem bluesigen Solo von Melanie Reuter manchen Fuß wippen, und beim rhythmischen „Amen“ gab das Klatschen der Sängerinnen, Sänger und Zuhörer den Takt. „Ich habe Freude und ich singe“ las Heike Kaldenbach, die im Wechsel mit Pfarrer i.R. Hans-Werner Schlenzig von der Altkatholischen Pfarrei St. Jakobus in Koblenz immer wieder geistige Impulse setzte. Und diese Freude am Gesang und an der Botschaft Christi sprang aufs Publikum über. So steigerte sich der Abend, als die drei Chöre gemeinsam das „Vater unser“ von Gotthilf Fischer und im Anschluss das festliche „Jerusalem“ von Stephen Adams mit Solist Michael Hillesheim sangen. Was für einen kraftvollen, wohlklingenden Klangkörper präsentierten die drei Chöre aus Burgbrohl und Wassenach. Im weiteren Verlauf überraschte der Abend mit „Ich bin der Weg“, eine Eigenkomposition von Harald David Meyer. Beeindruckend auch Meyers kunstvoll dargebotenes Keyboardsolo sowie die von den Chorsängerinnen und Chorsängern gestalteten, teilweise dramatischen Wechsel. Ein herausragendes Stück, das zum festen Repertoire des Gospelchors zählt. Es gibt eben 10.000 Gründe und Möglichkeiten, den Herrn zu loben. Und mit dem gesungenen Gebet „10.000 Gründe“ von Matt Redman und Jonas Myrin setzten der Gospelchor Burgbrohl und die Kirchenchöre von Burgbrohl und Wassenach einen festlichen Schlusspunkt, für den sich die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit herzlichem Applaus bedankten und die Chöre nicht ohne eine Zugabe gehen ließen.

Getrud Pollitt bedankte sich auch im Namen der Katholischen Pfarrei Brohltal Herz Jesu für dieses ausgezeichnete Konzert bei den Sängerinnen und Sängern und ebenso bei Peter-Paul Kaldenbach, der als Leiter aller drei Chöre zum Dirigat und Orgelspiel auch Teile der Chorsätze geschrieben und die Gesamtleitung übernommen hatte, womit diese Kirchenmusikalische Andacht erst möglich wurde.

Der Gospelchor Burgbrohl und die Kirchenchöre aus Burgbrohl und Wassenach begeisterten in Wassenach. Foto: Eberhard Thomas Müller

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