Zukunfts-Check Dorf: Liesenich hat als weitere Teilnehmergemeinde ihr Dorfentwicklungskonzept erfolgreich fortgeschrieben
Bei Abschlussveranstaltung Ziele für die Dorfentwicklung vorgestellt
Liesenich. Das Dorfentwicklungskonzept der Ortsgemeinde Liesenich aus dem Jahr 1987 entsprach nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten im Ort. Daher entschied sich die Gemeinde, an der Initiative „Zukunfts-Check Dorf“ teilzunehmen. Jüngst fand nun die Abschlussveranstaltung des Dorfchecks in Liesenich statt.
Bei einem Ortsrundgang durch Liesenich stellte der Ortsbürgermeister Christian Fischer einige Ziele der Dorfentwicklung vor und zeigte an den einzelnen Stationen im Dorf, welche Maßnahmen dort zukünftig umgesetzt werden sollen. Start des Rundgangs war am Gemeindehaus in der Hauptstraße.
Als erste Station des Rundgangs zeigte Christian Fischer den Wanderparkplatz an der „alten Schule“. Auf der derzeitigen Rasenfläche soll eine befestigte Parkfläche entstehen. Geplant ist hier auch die Errichtung von E-Ladesäulen. Eine weitere Maßnahme ist die Erweiterung des bisherigen Spielplatzes zu einem Mehrgenerationsplatz sowie die Neugestaltung eines Spielplatzes an anderer Stelle.
Des Weiteren führte der Dorfspaziergang an der Erholungsfläche „Dorfpark“ entlang. Hier finden sich verschiedene Sport- und Freizeiteinrichtungen, darunter auch eine Wassertretanlage und mehrere Kleinspielfelder. Der Dorfpark soll künftig um Basketballkörbe erweitert werden. An den Ortseingängen sind aufgrund von zu schnell fahrenden Fahrzeugen ortsein- und –auswärts bereits Geschwindigkeitsmesstafeln angebracht worden. Die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sollen weiter ausgebaut werden.
Ein weiteres Ziel der Ortsgemeinde ist die Neugestaltung des Multifunktionsgeländes am Festplatz. Hier wurde bereits der Jugendraum erneuert. Die Renovierungsarbeiten werden zeitnah abgeschlossen und der Raum kann künftig für Veranstaltungen gemietet werden. Zum Abschluss des Ortsrundgangs ging es wieder ins Gemeindehaus.
Im Gemeindehaus begrüßte Ortsbürgermeister Fischer noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger, sowie die Vertreter und Vertreterinnen von Verbandsgemeinde und Kreisverwaltung. Herr Fischer erläuterte kurz den Ablauf des Dorfchecks in Liesenich, der mit einer Bürgerumfrage startete. Dabei ist besonders zu betonen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben, was mit einer vergleichsweise hohen Rücklaufquote des Fragebogens von 48 Prozent belegt werden kann. Hierbei wurden auch zahlreiche Ideen und Wünsche für Liesenich geäußert. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnte der Dorfcheck durchgeführt und erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.
Im Anschluss an die einleitenden Worte von Herrn Fischer übernahm Verbandsgemeindebürgermeister Jürgen Hoffmann das Wort. Auch er begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für die Einladung. Er freue sich hier zu sein, da er die Hunsrückorte sehr gut kennt. Der Ortsrundgang habe gezeigt, wie groß das Engagement der Ortsgemeinde sei, Liesenich als lebendigen Lebens- und Arbeitsort zu erhalten und sagte die Unterstützung der Verbandsgemeinde bei der Verwirklichung der Maßnahmen zu. Anschließend übergab er das Wort an Landrat Manfred Schnur.
Mit Blick auf den vorherigen Ortsrundgang und die weiteren geplanten Maßnahmen in Liesenich, lobte Landrat Schnur das große ehrenamtliche Engagement. Vor allem im Hinblick auf die Einschränkungen während der Pandemie sei es der Ortsgemeinde gelungen, eigenständig das Projekt weiter zu verfolgen und motiviert bei der Sache zu bleiben. Er ging kurz auf das Projekt „Zukunfts-Check Dorf“ ein und erläuterte, dass die Ortsgemeinden dadurch die Chance erhalten, ihre Ideen für die Dorfentwicklung zu verwirklichen. Hierbei handelt es sich nicht um einen Plan der „von oben herab“ bestimmt wird, sondern um eine Entwicklung, die von der Ortsgemeinde selbst erarbeitet wird. Der Ortsrundgang habe gezeigt, dass die geplanten Maßnahmen realistisch umsetzbar und auf die Bedürfnisse von Liesenich zugeschnitten sind. Landrat Schnur wünschte der Ortsgemeinde viel Erfolg bei der Umsetzung der Projekte und übergab die Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an der Initiative „Zukunfts-Check Dorf“ an Ortsbürgermeister Fischer.
Bei Rückfragen zum „Zukunfts-Check Dorf“ stehen die Ansprechpartnerinnen der Kreiswerke Cochem-Zell gerne zur Verfügung:
Madeleine Reis, Tel. (0 26 71) 61 -6 95 oder madeleine.reis@cochem-zell.de.
Mona Jakubowski, erreichbar unter Tel. (0 26 71) 61 -6 93 oder ramona.jakubowski@cochem-zell.de.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.cochem-zell.de unter Themen/ Bauen und Wohnen.
Pressemitteilung der
Kreiswerke Cochem-Zell
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei
Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt
Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.
Weiterlesen
Eine Umleitung ist bereits ausgeschildert
04. - 08.05. Absackung in Odendorf: Odinstraße für Reparaturen gesperrt
Odendorf. In Odendorf wurde eine Absackung der Fahrbahn und Bürgersteige im Bereich der Hausnummern 14 bis 21 in der Odinstraße festgestellt. Um die Ursache dieser Absackung zu ermitteln und entsprechende Reparaturen durchzuführen, ist eine Vollsperrung der Odinstraße in diesem Abschnitt vom 04. bis 08. Mai erforderlich.
Weiterlesen
Die verunglückte Fahrerin soll einen weiteren PKW überholt haben
30.04.: Tödlicher Unfall auf der B327 - Zeugen gesucht
Gödenroth. Im Zuge der Ermittlungen zum schweren Verkehrsunfall auf der B327 haben sich Hinweise auf zwei bisher unbekannte Fahrzeugführer ergeben, die wertvolle Informationen zum Unfallhergang liefern könnten.
Weiterlesen
