Allgemeine Berichte | 19.12.2017

Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. informiert

Bei Schnee und Eis lauern mehrere Gefahren

Höhr-Grenzhausen. In der Winterzeit lauern viele Gefahren. Neben Kälte machen Schneefälle und Eis den Verkehrsteilnehmern schwer zu schaffen. Nicht nur auf den Straßen muss mit Glätte gerechnet werden, auch auf Gehwegen und den Hauseingängen lauern Gefahren. Vor diesen Gefahren warnt der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz.

Gehwege, die nur unzureichend oder überhaupt nicht geräumt wurden, erhöhen die Sturzgefahr und können im Einsatzfall für die Einsatz-Kräfte einen vermeidbaren Zeitverlust bedeuten und das Erreichen der Einsatzstelle erheblich verzögern und im schlimmsten Fall komplett verhindern. Hydranten, die vor den Häusern im Gehweg oder im Straßenbereich liegen können so nicht rasch gefunden werden, um die notwendige Wasserversorgung herstellen zu können. Hier bittet der LFV um die Mithilfe aller, dass sie die Hydranten und die dazugehörigen Hinweisschilder von Schnee und Eis befreien, wenn ein Schneepflug die Straße geräumt hat und dabei den Schnee wieder auf den Bürgersteig geschoben hat.

Somit wird auch vermieden, dass ein mit Schnee bedeckter Hydrant durch ein Fahrzeug zugeparkt wird, weil man ihn nicht sieht.

Vor Fahrtantritt entfernen Autofahrer den auf ihrem Autodach liegenden Schnee. Auf komplett freie Scheiben achten, damit eine gute Rundumsicht ermöglicht wird. Auf keinen Fall mit „Gucklöchern“ fahren, Fahrer gefährden damit sich und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Auf Beschädigungen in der Windschutzscheibe achten, eine kleine Beschädigung kann, wenn die Heizung aufgedreht wird, zu einem kompletten Riss in der Scheibe führen. In Fachwerkstätten können oftmals die Scheiben kostengünstig repariert werden, ohne gleich eine komplett neue Scheibe einsetzen zu müssen.

Mit Anstieg der Temperaturen schmilzt der Schnee und fließt durch die Rinnsteine zu den Gullys. Es ist darauf zu achten, dass die Gullys und mögliche Abflussrinnen vor den Garagen frei von Laub sind. Im schlimmsten Fall kann bei verstopften Rinnen Wasser ins Gebäude fließen und einen großen Schaden verursachen.

In nicht so häufig genutzten Räumen die Heizung nicht komplett abstellen. Diese auf „Frostschutzstellung“ stehenlassen. Sollte doch eine Leitung eingefroren sein, diese mit in heißem Wasser getränkten Tüchern oder mit einem Föhn auftauen.

Beim Heizen mit offenem Feuer (wie Kaminen) auf den korrekten Abzug des Rauchs und somit der Gase achten.

Im Brandfall unverzüglich und so schnell wie möglich die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 alarmieren. Weitere Informationen: www.lfv-rlp.de.

Pressemitteilung des

Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V.

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