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Ahr-Automobil-Club 1924 e.V. - Oldtimer im Park - Bad Neuenahr

Benzinduft und Charity

18.06.2019 - 10:35

Bad Neuenahr. Der Duft von Benzin lag in der Luft, es knatterte und qualmte, wenn Kfz ankamen oder den Kurpark wieder verließen. Es war ein Kommen und Gehen im Kurpark und auf der Kurgartenstraße von Bad Neuenahr, auch das Wetter spielte mit. Die Organisatoren um die beiden AAC-Mitglieder Hermann-Josef Doll und Robert Kreusch waren permanent gefordert, um allen Autos und Motorräder auch passende Stellplätze anbieten zu können, hin und wieder musste umrangiert werden. Zum einen kamen rund 500 Oldtimer-Freunde mit ihren Fahrzeugen, denn der Ahr-Automobil-Club 1924 e.V. (AAC) im ADAC hatte zu seiner fünften Benefiz-Veranstaltung „Oldtimer im Park“ (OiP) mit dem Slogan „Spenden + Spaß haben = Helfen“ eingeladen, zum anderen kamen viele Schaulustige zu Fuß oder mit dem Rad, die Kurgartenstraße und der Kurpark waren über den gesamten Tag mehr als gut besucht und alle Besucher waren fasziniert von den Autos und Motorrädern, die zu bestaunen waren. Moderator Bernd Schultz aus Mörfelden-Waldorf war zum zweiten Mal im Einsatz. Er ist ausgewiesener Experte, der zu jedem Fahrzeugtyp eine Story erzählen konnte und im Laufe des Tages in Gesprächen mit den jeweiligen Besitzern live die letzten Informationen „rausgekitzelt“ hat.

In der Kurgartenstraße standen ab 10 Uhr etwa 20 Autos, darunter ein „1928 Mercedes SSK Replika“ und 1 BMW-Wehrmachts-Motorrad mit Beiwagen für „Taxi“-Fahrten bereit. Die Besucher konnten sich für „kleines Geld“ zugunsten des Hospizvereins mit einem Oldtimer wie anno dazumal „chauffieren“ lassen und das Flair der guten alten Zeit genießen. Der Erlös der Veranstaltung, die auf einer Idee der beiden AAC-Mitglieder Hermann-Josef Doll und Robert Kreusch basiert und in den vorangegangenen Veranstaltungen insgesamt 6.400 Euro betrug, wird dem Hospiz-Verein Rhein Ahr e.V. übergeben.

Unter den vielen echten Schätzchen der Motorenwelt konnten neben deutschen Autos der Nachkriegszeit, die viele Besucher noch aus eigener Erfahrung kannten, unter anderem zwei Ford T-Modelle (auch bekannt unter dem Namen „Tin Lizzy“) bewundert werden.

Darunter befand sich auch das letzte T-Model, im Besitz von Heinz Söngerath aus Brenk, das im Jahr 1912 noch von Hand zusammengebaut wurde, bevor Henry Ford mit der Fließband-Produktion begann. Zu sehen war auch ein Opel Blitz Bus aus dem Baujahr 1950, von denen es weltweit nur noch zwei Fahrzeuge geben soll. Ein weiteres Highlight war der „1928 Mercedes-Benz SSK Replica“, eins von vier Autos, über deren Verbleib etwas bekannt ist, auch im Internet ist hierzu nur sehr wenig zu finden. Dieses Auto ist die beste Reproduktion eines SSK Mercedes. Sollte ein „echter“ SSK-Mercedes zum Verkauf stehen, wäre er für ungefähr 15 bis 20 Mio US-Dollar zu haben.

Neben „jüngeren“ Motorrädern und Kleinkrafträdern wie etwa der geradezu legendären 750er Honda 4-Zylinder oder einer ganzen Reihe von Kreidler Florett, standen alte BMWs, darunter eine R60 aus dem Jahre 1958 und ein R50/2-Gespann, Baujahr 1964 zum Bestaunen bereit.

Dieses Gespann, selbst 55 Jahre alt, wurde ,wie es fachmännisch heißt „auf der Achse“ vom Heimatstandort Riedener Mühle nach Bad Neuenahr gefahren. Der Fahrer, Alfons Schlich ist 87 Jahre alt, seine Sozia, die im Seitenwagen mitfuhr, ist Inge Schlich, 83 Jahre jung, die noch bis vor drei Jahren mit ihrer Suzuki „Intruder“ durch die Eifel gefahren ist. Gemeinsam erreichen die beiden mit ihrem

Gespann ein Alter von 225 Jahren - Respekt!


Umfangreiches Begleitprogramm


Neben diesen Attraktionen erwartete die Besucher ein umfangreiches Programm an Aktivitäten, so wurden oldtimerspezifische Infostände und Ausstellungen zu den Themen Karosserie und Lackierung, Sattlerei, Fahrzeugaufbereitung aufgebaut, ein Gutachter von „Classics Analytics“ bot „vor-Ort-Gutachten“ an. „Landlord klassik“ aus Weilerswist präsentierte seine Lederwaren und Accessoires. Im Infozelt führte der AAC eine Tombola zugunsten der Nachwuchsförderung des AAC durch und präsentierte sich auch selbst mit den Bereichen „Trial / Auto-Slalom / Jugendkart“. Von B.R.M. Chronographs wurden edle Uhren präsentiert und eine von B.R.M. gestiftete Uhr wartete auf den neuen Besitzer. Sie ist eine der letzten dieser Serie und ist somit bereits jetzt eine echte „Sammleruhr“. Auch die Künstlerin Martina „Ixi“ Ixfeld war wieder mit ihren Handzeichnungen zum Thema Motorsport vor Ort.

Premiere hatte die umjubelte „Vintage“-Modenschau von „jamlong“ aus Siershahn. Dort wurden um 12 und um 15 Uhr 74 stilechte Outfits der 50er bis 70er Jahre von 14 Models, darunter zwei ehemalige Weinköniginnen aus Heimersheim, die alle richtig Spaß an ihren Auftritten hatten, auf dem Laufsteg vorgeführt.

In ihren Grußworten bedankten sich der Schirmherr Guido Orthen und die Vorsitzende des Hospizvereins, Ulrike Dobrowolny für die Umsetzung dieser großartigen Idee und die Weinkönigin von Heimersheim Jennifer Knips wünschte den Besuchern interessante Stunden in diesem Eldorado der „alten“ Autos.

Guido Orthen bezeichnete die Veranstaltung als bombastische Show mit immer mehr Fahrzeugen und immer mehr interessierte Besuchern und Ulrike Dobrowolny beschrieb Gemeinsamkeiten von AAC-Hospiz mit den Begriffen „Begleitung“ und „Pflege“ - der AAC begleitet den Hospizverein, der Hospizverein begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg / die alten PKWs im Park sind pflegebedürftig, so auch die Gäste im Hospiz.

Es war wieder eine durch und durch gelungene Veranstaltung, sowohl der AAC, der Hospizverein aber auch alle Oldtimerfreunde (mit und ohne Kfz) konnten zufrieden sein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet http://www.ahr-rotwein-klassik.de wie auch in Facebook https://www.facebook.com/ahrrotweinklassik.de zu finden.

Derzeit laufen beim AAC schon die Vorbereitungen für die Ahr-Rotwein-Klassik Old- und Youngtimerfahrt, die am 14. Juli stattfinden wird.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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