Allgemeine Berichte | 21.10.2025

Bad Neuenahr: So soll das neue Flut-Denkmal aussehen

So soll das Denkmal DenkAHR nach der Fertigstellung aussehen. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat das Ahrtal für immer verändert. 135 Menschen verloren ihr Leben, weitere starben später an den Folgen. Um diesen Menschen ein würdiges Andenken zu setzen, plant der gemeinnützige Verein DenkAHR e.V. mit dem Künstler Jochen Diedenhofen das Denkmal „DenkAHR“, das sowohl Gedenken als auch Mahnung vereint. Der Ahrweiler Architekt Fritz Vennemann begleitet das Projekt in der technischen Umsetzung mit seiner fachlichen Erfahrung und regionalen Verbundenheit.

Erinnerungskultur im Zentrum

Im Mittelpunkt des Denkmals stehen die Verstorbenen. Die 136 Bronzewürfel stehen für die 135 offiziell erfassten Opfer der Flutnacht, sowie ein zusätzlicher Würfel für all jene, die im Nachgang an den Folgen der Flut verstorben sind. Das Denkmal ist somit ein Ort, an dem Trauer, Erinnerung und Respekt und Mahnung sichtbar werden.

Symbolik des Denkmals

Das geplante Denkmal im Kaiser-Wilhelm-Park trägt eine tiefe symbolische Bedeutung, die jede Dimension mit Geschichte und Erinnerung füllt. Mit einer Länge von 14 Metern und einer Breite von 7 Dezimetern verweist es auf das Datum der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021. Die Höhe von 4,50 Metern entspricht der durchschnittlichen Fluthöhe jener Nacht und lässt so die Dimensionen der Zerstörung unmittelbar erfahrbar werden. Auf der Oberfläche ist der Verlauf der Ahr dargestellt, der 21 vom Hochwasser betroffenen Orte miteinander verbindet und die Betroffenheit der gesamten Region sichtbar macht. Im Zentrum des Denkmals stehen 136 Bronzewürfel. Diese Würfel machen das Gedenken an jeden Einzelnen greifbar und rücken die Verstorbenen ins Zentrum des Erinnerns. Bruchsteine aus der von der Flut zerstörten Kirche und des Pfarrhauses aus Ahrbrück tragen Flutgeschichte in sich und werden mit recyceltem Beton verbunden, ein kraftvolles Symbol: Alt und Neu, Verlust und Hoffnung, Vergangenheit und Zukunft gehen ineinander über.

Spendenbasiert: Ein Denkmal von allen

Das Projekt soll spendenbasiert finanziert werden. Jeder Beitrag hilft, das Denkmal Wirklichkeit werden zu lassen und den Opfern eine dauerhafte Stimme zu geben. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung finden Sie auf www.denkahr.de.

So soll das Denkmal DenkAHR nach der Fertigstellung aussehen. Foto: privat

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Kommentare
21.10.202508:26 Uhr
Hans.E

sind eigentlich die Pflastersteine aus China mittlerweile angekommen?

H. Schüller antwortete am 22.10.202517:41 Uhr

Weisen Sie absichtlich auf die China-Herkunft der Pflastersteine hin? Dann sollte man auch fragen, aus welchem Straflager diese Steine kommen und warum keine regionalen Pflastersteine verwendet wurden. Schließlich war der Kreis Mayen Jahrhunderte lang berühmt für seine Basalt-Pflastersteine.

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