Allgemeine Berichte | 24.02.2020

„Wohnen für Hilfe“ in Remagen

Bereicherung für den Alltag

Ursula Venator hat in Studentin Fatma tatkräftige Unterstützung gefunden

Dank Fatma ist Ursula Venator jetzt wieder mobil. Sogar ein Konzert haben die beiden gemeinsam mit Venators Enkelin besucht. Foto: privat

Remagen. Ursula Venator blickt von ihrer Terrasse über das schöne Ahrtal. Hier wohnt sie schon seit Jahren.

Leider ist aber auch der nächste Supermarkt einige Kilometer entfernt, was nicht einfach ist: Seit letztem Jahr fährt die 92-Jährige selbst nicht mehr mit dem Auto.

Beim Seniorenfrühstück der Caritas erfährt Venator vom Projekt „Wohnen für Hilfe“ in Remagen. Sie ist sofort interessiert. Sie meldet sich bei Anne Dommershausen, der Koordinatorin des Projekts, und wenige Wochen später zieht ihre neue Bewohnerin ein – mit Auto. Fatma kommt aus dem Oman und lebt schon seit sieben Jahren in Deutschland. Sie studiert Mathematik am RheinAhrCampus in Remagen und hatte bisher nicht viel Kontakt zu Einheimischen. „Endlich bin ich in Deutschland angekommen“, freut sich Fatma erleichtert. „Frau Venator ist sehr freundlich, und ich fühle ich mich wohl bei ihr.“ Ursula Venator ist genauso begeistert: „Fatma ist eine ganz liebe junge Frau. Es war eine sehr gute Entscheidung, bei ‚Wohnen für Hilfe‘ mitzumachen. Fatma und ich fahren zusammen nicht nur einkaufen, sondern auch regelmäßig nach Köln zu meinen Kindern.“ So haben die beiden zusammen ein Konzert der Enkelin von Ursula Venator besucht. „Meine ganze Familie freut sich mit mir, dass Fatma nun bei mir wohnt. Das ist alles noch viel besser, als ich es mir vorgestellt habe, und ich kann ‚Wohnen für Hilfe‘ jedem empfehlen.“

Anne Dommershausen sieht das natürlich genauso: „Seit Fatma bei Frau Venator wohnt, spricht sie viel flüssiger deutsch. Frau Venator kommt nun auch überall dahin, wo sie es sich wünscht. Ein großer Gewinn für beide.“ Derzeit gibt weitere 25 Paare in der Region Koblenz/Remagen, die durch „Wohnen für Hilfe“ vermittelt wurden. „Es dürfen gerne mehr werden!“

Wer ein Zimmer frei hat und sich für „Wohnen für Hilfe“ interessiert, findet weitere Infos unter www.wohnen-fuer-hilfe.de oder ruft einfach an unter Tel. (02 61) 95 28-981.

Dank Fatma ist Ursula Venator jetzt wieder mobil. Sogar ein Konzert haben die beiden gemeinsam mit Venators Enkelin besucht. Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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