Neuer Feuerwehr-Anbau in Hartenfels sichert First Responder Einsätze
Bereit für den Notfall
Hartenfels. Mit dem neuen Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus ist der dringend benötigte Stellplatz für das First Responder Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hartenfels nun offiziell gesichert. Viele Unternehmen aus der Region haben das wichtige Projekt in den verschiedenen Baugewerken unterstützt. Wehrführer Klaus Strüder und Ortsbürgermeister Andreas Strüder bedankten sich bei Georg Huf (HUF HAUS), Ralf Becker (Becker Heizung-Sanitär), Michael Hoffman (Hoffmann Wohnbau GmbH) und Andre Eberz (Eberz GmbH & Co. KG) für die großartige Unterstützung.
Mit dem neuen Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus wurde in erster Linie Raum für einen dringend benötigten, zusätzlichen Fahrzeugstellplatz für das Einsatzfahrzeug der Ersthelfer – auch First Responder Gruppe genannt – geschaffen. Das Fahrzeug wurde im vergangenen Jahr von der benachbarten Feuerwehr in Herschbach erworben und musste zunächst im bestehenden Feuerwehrhaus in Hartenfels untergebracht werden. Man war sich schnell darüber klar, dass das Platzproblem und unnötige Rangieren der insgesamt drei Fahrzeuge im Notfall zu viel Zeit kosten würde. Wehrführer Klaus Strüder regte die Idee an, einen zusätzlichen Anbau zu realisieren. Dank der Hilfsbereitschaft der umliegenden Unternehmen konnte das Projekt von der Planung, über die Erdarbeiten, die Errichtung der Bodenplatte, Sanitär- und Heizungsinstallationsarbeiten bis hin zur Errichtung des modernen HUF Gebäudes schnell und effizient realisiert werden.
Der neue Stellplatz im Anbau garantiert heute die optimale Unterbringung des neuen Fahrzeugs sowie das schnelle Ausrüsten und Umziehen der Einsatzkräfte. Denn die Ersthelferinnen und Ersthelfer aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Hartenfels agieren als Sanitäter vor Ort, ergänzen die lebenswichtige Rettungskette und überbrücken mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsfahrzeuges.
„Bei unserer Heimatregion, dem Westerwaldkreis, handelt es sich um einen vergleichsweise großen und dünn besiedelten Flächenlandkreis. Im Notfall hat dies oftmals sehr lange Anfahrtszeiten des Regelrettungsdienstes zur Folge. Umso wichtiger ist es, dass unser First Responder Team nun mit einem eigenen Fahrzeug problemlos zum Einsatz starten kann. Es zählt jede Minute“, erklärt Klaus Strüder.
Das besondere Projekt ist gleichzeitig auch ein starkes Signal aus der Region und beweist die Heimatverbundenheit vieler Unternehmen, ohne die die Realisierung des Anbaus nicht möglich gewesen wäre. Darüber hinaus wurden sowohl bei der Fertigung in den Hallen der Firma HUF HAUS sowie im Anschluss an die Errichtung bereits zahlreiche Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr Hartenfels geleistet. Weitere Stunden zur Herstellung der Außenanlagen etc. werden folgen.
Nach sieben erfolgreichen Jahren mit rund 40 Notfalleinsätzen pro Jahr, kann mit der Anschaffung des Fahrzeugs und der Unterbringung im neuen Anbau das Zeitintervall zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung noch weiter verkürzt werden. Denn je geringer das therapiefreie Intervall gehalten werden kann, desto günstiger ist der Heilungsverlauf bzw. die Heilungschance des Patienten.
Die First Responder Gruppe wird ausschließlich zu Notfalleinsätzen in der Gemeinde Hartenfels alarmiert. Das Fahrzeug dient selbstverständlich aber auch bei Feuerwehreinsätzen als Vorausfahrzeug bzw. Kommandowagen, ebenso als Transportfahrzeug.
Folgende Unternehmen haben das Projekt unterstützt:
• HUF HAUS GmbH & Co. KG – Planung, Fertigung und Errichtung des Anbaus
• Eberz GmbH & Co. KG – Erdarbeiten, Entwässerung, Herstellung der Gründung für die Bodenplatte
• Hoffmann Wohnbau GmbH – Errichtung der Schalung, Stahl- und Betonarbeiten, Guss der Bodenplatte
• Becker Heizung-Sanitär – Durchführung von Sanitär- und Heizungsinstallationsarbeiten
