Seehunde im Zoo Neuwied
Bereits im Jahr 1995 wurde die große Anlage eröffnet
Mona, Lisa, Janna, Pegah und Flip fühlen sich sichtlich wohl
Neuwied. Die Seehunde gehören im Zoo Neuwied seit jeher zu den Besucherlieblingen. Bereits im Jahr 1995 wurde die große Seehundanlage eröffnet. Dank der drei großen Scheiben, die Unterwasserbeobachtungen der verspielten Meeressäuger ermöglichen, ist die Anlage bei den Besuchern des größten Zoos in Rheinland-Pfalz sehr beliebt.
Bei den täglich stattfindenden kommentierten Fütterungen können die Besucher die fünf Seehunde Mona, Lisa, Janna, Pegah und Flip besser kennenlernen. Diese Fütterungen sind nicht nur zur Freude der Besucher gedacht, sondern sie dienen vor allem der Beschäftigung der Seehunde. Vormittags findet ein sogenanntes „Medical Training“ (medizinisches Training) statt. Dabei wird zum Beispiel geübt, dass die Seehunde sich anfassen lassen, um eine oberflächliche Untersuchung machen zu können. Wenn die Seehunde dem Tierpfleger die „Flosse geben“, können die Schwimmhäute zwischen den Zehen und die Krallen an den Zehen auf Verletzungen untersucht werden. Auch die Zähne können bei diesen Übungen kontrolliert werden. Das Training ist besonders wichtig, damit die Tiere daran gewöhnt sind und kein großer Stress aufkommt, sollte der Tierarzt zur Untersuchung kommen.
Nachmittags dürfen die Seehunde dann nach einem bis ins Detail ausgearbeiteten Konzept spielen, wobei nicht jeder Seehund jeden Tag gleich gern mitmacht. Aber keine Sorge, das „Medical Training“ und die Spielbeschäftigung sind Zusatzangebote für die Seehunde. Natürlich bekommt jedes Tier seine Ration Fisch, auch wenn es mal nicht so große Lust hat, um mitzumachen.
