Swisstaler Kindergärten standen im Fokus
Betreiber für geplanten Waldkindergarten scheint gefunden
Gemeinde ist im Gespräch mit einer Stiftung – Informationen im Generationen-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss
Swisttal. Der neue provisorische Kindergarten „KiKu Burgwichtel“ der Kinderzentren Kunterbunt gGmbH in Heimerzheim ist im Dezember erfolgreich gestartet. Wegen Personalmangels seien zwar anfangs nur sechs Kinder aufgenommen worden, doch mittlerweile habe die Eingewöhnungsphase für die nächsten 14 Kinder begonnen, sodass die erste Gruppe Ende des Monats komplett sein werde. Das berichtete der Erste Beigeordnete Hans-Dieter Wirtz dem Generationen-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Swisttal in seiner jüngsten Sitzung.
Aller Voraussicht nach würden bis zum Ende des Kindergartenjahres die geplanten drei Gruppen ihre Arbeit aufgenommen haben. Die dafür notwendigen 29 Anmeldungen lägen bereits vor, und das erforderliche Personal sei auch schon in Sicht. Im Sommer solle es dann eine offizielle Eröffnungsfeier für die Kita geben, die als Vorgängereinrichtung für einen geplanten neuen Kindergarten im Neubaugebiet „Burggraben“ diene. Dieser neue Kindergarten soll in Containermodulbauweise entstehen, berichtete Wirtz.
Hoffnung für den Waldkindergarten
Auch für den von vielen Eltern gewünschten Waldkindergarten gebe es Hoffnung, darüber habe man jüngst vielversprechende Gespräche geführt. „Wir brauchen aber jemanden, der das in die Hand nimmt“, erklärte Wirtz weiter. Dafür hätten sich nun zwei Damen gefunden, die sich schon in diesem Bereich engagierten. Träger könne eine Stiftung sein, die bereits zehn Waldkindergärten in der Region betreue, näheres wolle er aber noch nicht sagen. „Wir sind da jedenfalls schon ein Stück weiter“, so Wirtz. Ob ein Waldkindergarten aber im nächsten oder erst im übernächsten Jahr verwirklicht werde, hänge nicht zuletzt von der Nachfrage ab.
Auch bezüglich eines möglichen Umzugs der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Odendorf vom Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Räumlichkeiten im rückwärtigen Untergeschoss des Alten Klosters in Odendorf habe es einen Ortstermin mit Vertretern des Kreisjugendamtes, der Katholischen Jugendagentur sowie der Gemeinde Swisttal gegeben. Dort sei deutlich geworden, dass einige Umbauten für dieses Projekt notwendig seien. So müsse der Sanitärbereich barrierefrei gestaltet werden, außerdem benötige man einen Büroraum mit angemessener Technikausstattung, einen großen Multifunktionsraum sowie ausreichende Sport- und Spielmöglichkeiten in dem vom Gebäude aus einsehbaren Außenbereich. Das Fachgebiet Immobilienmanagement der Gemeinde prüfe derzeit Möglichkeiten der Instandsetzung der Räume sowie die dafür notwendigen Sanierung- und Umbaukosten.
Ausschusssitzung ist keine Ausschlussfrist
12.000 Euro pro Jahr kann der Ausschuss seit diesem Jahr aus der Sportpauschale des Landes an Vereine und Sportinteressierte aus der Gemeinde Swisttal ausschütten. Die Zuschüsse sollen auf Grundlage der Förderrichtlinien des Landes vergeben werden, hatte der Gemeinderat entschieden. Doch in der praktischen Ausführung waren noch einige Dinge zu klären, die der Ausschuss jetzt einstimmig festlegte. Demnach können auch Anträge gestellt werden, wenn der fragliche Gegenstand bereits angeschafft worden ist oder wenn eine geplante Baumaßnahme bereits begonnen wurde.
Auch die Sitzung des Ausschusses, in der über die Vergabe der Mittel beschlossen wird - in diesem Jahr soll sie am 6. Mai sein - sei nicht als Ausschlussfrist zu sehen. Sollte nicht alles Geld bereits in der Sitzung verteilt worden sein, so können „Nachzügler“ noch im gleichen Jahr zum Zuge kommen.
JOST
