Allgemeine Berichte | 16.06.2017, 16:29 Uhr

innogy warnt vor neuer Betrugsmasche

Betrug: Gebühren für vermeintliche Zählerüberprüfungen

Betroffene sollten sich an die Polizei wenden

Symbolbild. Foto: geralt / pixabay

Region. Aktuell häufen sich die Vorfälle einer neuen Betrugsmasche: Unseriöse Geschäftemacher versuchen derzeit, mit Forderungen über angeblich entstandene „Servicekosten an Ihrem Stromzähler“ an Geld zu kommen. innogy rät den Betroffenen dazu, diese Rechnungen auf keinen Fall zu zahlen. Die Rechnungen stehen nicht im Zusammenhang mit Leistungen von innogy oder deren Verteilnetzbetreiber Westnetz.

Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet, haben Stromkunden vielfach falsche Rechnungen erhalten. Absender sei demnach die „Sharp Energie BVBA“ aus Bremen. Für die angeblich erfolgte Tätigkeit eines Servicetechnikers am Stromzähler des Haushalts verlangt die Firma eine Überweisung auf ein belgisches Bankkonto. Zudem werden die Empfänger darauf hingewiesen, sie sollen „für die einwandfreie Nutzung des Stromes diesen Service einmal jährlich durchführen lassen“. Die verlangten Gebühren liegen dabei zwischen 70 und 90 Euro. Mit einer ähnlichen Masche versuchen die Betrüger, per Telefonanruf Termine bei Stromkunden zu vereinbaren. Auch hierauf sollten die Betroffenen nicht eingehen.

Neben Nordrhein-Westfalen sind bereits Fälle aus Niedersachsen und Nordbayern bekannt. innogy rät dazu, den Forderung auf keinen Fall nachzukommen und sich an die Polizei zu wenden.

Weitere Infos unter: www.verbraucherzentrale.nrw/falsche-rechnung-servicekosten

Pressemitteilung innogy SE

Symbolbild. Foto: geralt / pixabay

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