Allgemeine Berichte | 25.11.2018, 09:01 Uhr

21-Jähriger muss sich wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte verantworten

Betrunkene Person steigt in Notarztwagen und leistet Widerstand

Betrunkene Person steigt in Notarztwagen und leistet Widerstand
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Mayen. Am Freitagabend, 23. November, wurden gegen 21 Uhr Beamte der Polizeiinspektion Mayen zu einer hilflosen männlichen Person in die Ravensteynstraße in Mayen gerufen. Vor Ort wurde durch die Beamten ein junger Mann schlafend vorgefunden. Dieser übergab sich zunächst, als er geweckt wurde. Wegen des unklaren gesundheitlichen Zustandes war zudem ein Rettungs- und Notarztwagen des DRK hinzugerufen worden. Plötzlich sprang der junge Mann auf, pumpte sich auf, indem er ein paar Liegestütze auf der Straße machte, und lief dann zum Notarztwagen. Er setzte sich auf den Fahrersitz des unverschlossenen Notarztwagens. Als die eingesetzten Beamten ihn aus dem Notarztwagen ziehen wollten, leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und griff die Beamten an. Er trat und schlug um sich und spuckte in Richtung der Beamten. Es gelang schließlich den Mann zu überwältigen und ihn zu fesseln. Im Anschluss wurde er u.a. zur Verhinderung weiterer Straftaten und zum Schutz seiner Person in Gewahrsam genommen und in den Gewahrsam der PI Mayen eingeliefert. Da der junge Mann kein Deutsch sprach, keine Ausweispapiere mit sich führte und die Beamten nur fortwährend mit, wie sich herausstellte, polnischen Schimpfworten beleidigte, wurde ein polnisch sprechender Polizeibeamter aus Koblenz hinzugerufen. Mittels Zureden und Befragung konnte die Identität des jungen Mannes geklärt werden. Es handelt sich um einen 21-jährigen polnischen Staatsangehörigen, welcher als Gastarbeiter (Handwerker) in der Region Mayen arbeitet und derzeit auch in Deutschland wohnt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille. Der junge Mann verbleibt bis zur Ausnüchterung am nächsten Morgen im Gewahrsam der Polizeiinspektion Mayen. Ihn erwartet ein Strafverfahren u.a. wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Es ist glücklichen Umständen zu verdanken, dass keiner der eingesetzten Beamten bei den Widerstandshandlungen ernsthaft verletzt wurde. 

Pressemitteilung Polizeidirektion Mayen

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