Dank der Initiative von Pro Mendig e.V. wurde Obermendig mit zwei Ruhebänken belohnt
„Bewegung in die Dörfer“
Mendig. Seit der Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2016 machen bereits zahlreiche Ortsgemeinden bei dem Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz, „Bewegung in die Dörfer“ mit. Ziel des Projektes ist es, ältere Menschen bei regelmäßigen Treffen zur körperlichen und geistigen Bewegung zu motivieren und gemeinschaftliche Aktionen zu organisieren.
Landrat Dr. Alexander Saftig ist Schirmherr für die in Rheinland-Pfalz einzigartige Idee, die gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlern, Bürgermeistern, ortsansässigen Vereinen, Initiativen und Institutionen umgesetzt wird. Neben der Kreisverwaltung gehören die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, die Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz und der Sportbund Rheinland zu den Initiatoren.
Leichte Bewegungsangebote für Körper, Geist und Seele
„Unsere Bewegungsangebote sollen Spaß machen und der Vereinsamung vorbeugen. Leichte Bewegungsangebote für Körper, Geist und Seele stehen im Fokus und keine sportlichen Höchstleistungen. Auch Menschen mit körperliche Einschränkungen oder vielleicht einer leichten Demenz sind in der Bewegungsgruppe willkommen“, erklärt die Projektverantwortliche Lea Bales. In allen Teilnehmergemeinden stellen ausgebildete Bewegungsbegleiter ein individuelles Programm mit abgestimmten Übungen zusammen. Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt: „Wenn man im Alter körperlich aktiv bleibt und soziale Kontakte pflegt, trägt das zur Selbstständigkeit und Lebensqualität bei. Bewegung und Gemeinschaft sind besser als jede Medizin.“ Als Dankeschön spendiert der Kreis allen Kommunen, die bei dem Projekt „Bewegung in die Dörfer“ mitmachen, je eine Ruhebank, die von der Komm Aktiv gebaut- und von der Kreissparkasse Mayen-Koblenz finanziert werden. Sie sind höher als normale Bänke, bieten mit Armlehnen einen guten Sitzkomfort und ermöglichen einen Plausch an zentralen Orten. Da die von Karl Gunkel ins Leben gerufene Organisation „Pro Mendig e.V.“ das Projekt „Bewegung in die Dörfer“ schon seit einiger Zeit in den Räumlichkeiten „Am Lindenbaum“ unter der Leitung von Doris Gunkel und Waltraud Müller erfolgreich realisiert, können die Bewohner von Obermendig sich seit der vergangenen Woche gleich über zwei Ruhebänke freuen, die im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Platz an der Teichwiese aufgestellt wurden. Außer Landrat Dr. Alexander Saftig waren auch der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch, VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel, Karl Gunkel (Vorsitzender von „Pro Mendig“) und vor allem die Mitglieder des Vereins vor Ort, wo sie gemeinsam an einer Gymnastikvorführung unter Leitung von Doris Gunkel und Waltraud Müller teilnahmen. Während es sich bei einer Bank um ein Geschenk des Landkreises Mayen-Koblenz handelt, finanzierten die Mitglieder von „Pro Mendig“ die zweite Bank, indem sie an Stelle eines Geburtstagsgeschenkes für Karl Gunkel einen Obolus spendeten. Ebenso wie „Pro Mendig“ in Ober- und Niedermendig setzen die Gemeinden Bell und Thür sowie demnächst auch Volkesfeld und Rieden das Projekt „Bewegung in die Dörfer“ in die Tat um. Die Bewegungsübungen werden so gestaltet, dass jede Seniorin und jeder Senior teilnehmen kann.
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An der Gymnastikvorführung unter Leitung von Doris Gunkel und Waltraud Müller nahmen u.a. auch Landrat Dr. Alexander Saftig, der KSK Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch, VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel teil.
