Allgemeine Berichte | 24.06.2025, 16:40 Uhr

Güls und Rübenach feiern 1.250 Jahre mit festlichem Gottesdienst

Bischof Ackermann würdigt Ortsjubiläum in Güls und Rübenach

Bischof Ackermann während des Festgottesdienstes. Fotos: Ingo Beller
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Koblenz. Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Güls und Rübenach ein besonderes Jubiläum gefeiert: Die beiden Koblenzer Stadtteile blicken in diesem Jahr auf ihre 1.250-jährige Geschichte zurück. Aus diesem Anlass zelebrierte Bischof Dr. Stephan Ackermann am 22. Juni einen festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Servatius in Güls.

Die Einladung zu diesem Gottesdienst ging von den Gülser Heimatfreunden aus. Die geschmückte Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Fahnenabordnungen der Ortsvereine begleiteten die Feier, teils mit historischen Fahnen. Die erste urkundliche Erwähnung von Güls findet sich in einem Dokument Kaiser Karls des Großen, in dem „Gulse“ samt Ländereien der Benediktiner-Abtei Hersfeld zugesprochen wird. Im selben Jahr wird auch „Ribenahcho“ (Rübenach) in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Lullus an dieselbe Abtei erwähnt. Heute gehören beide Orte zur Pfarrei „Koblenz Links der Mosel“, zu der auch Metternich, Bubenheim und Winningen zählen.

Pfarrverwalter Pater Chigozie Obibo, Kooperator Pfarrer Herbert Lucas, Diakon Stefan Kranz und Pfarrer i.R. Erich Fuchs konzelebrierten die Messe gemeinsam mit dem Bischof. Pater Obibo dankte dem Bischof für dessen Kommen, während dieser sich für den freundlichen Empfang bedankte und derer gedachte, „auf deren Schultern wir sozusagen heute stehen“. In seiner Predigt betonte Bischof Ackermann, dass nicht alles im Leben in menschlicher Hand liege, sondern manches auch der Fügung Gottes überlassen sei. Ein Ortsjubiläum zu feiern bedeute, sich zu seinen Wurzeln zu bekennen und daraus Kraft für den Alltag zu schöpfen: „So wie der Ort und die Ortgemeinschaft unsere Heimat sind, soll auch unser Glaube für uns Heimat sein und uns Kraft geben, die Lasten des Alltags zu ertragen und die Spannungen des Lebens auszuhalten.“

Die musikalische Gestaltung übernahmen die Kirchenchöre der Pfarrei unter Leitung von Thomas Oster am Klavier sowie der Universitätschor Koblenz mit George Warren an der Orgel unter Leitung von Christian Jeub. Am Ende des Gottesdienstes sprach Pater Obibo allen Beteiligten seinen Dank aus und lud Bischof und Gemeinde zum anschließenden Beisammensein auf dem Vorplatz der Kirche ein. Die Bewirtung übernahmen die Heimatfreunde Güls. BA

Die Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Pfarrkirche Güls mit Fahnen der Ortsvereine.

Die Pfarrkirche Güls mit Fahnen der Ortsvereine.

Bischof Ackermann während des Festgottesdienstes. Fotos: Ingo Beller

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