Traditionelles Erbsensuppenessen bei Stadtsoldaten
Blaskapelle unterhielt mit bunter musikalischer Mischung
Meckenheim. Am Rosenmontag bleibt bei vielen Meckenheimern die Küche kalt. Vielfach hat man einen freien Tag und statt selber den Kochlöffel zu schwingen, geht man zu den Stadtsoldaten in deren Zeughaus, wo die Erbsensuppe bereits fertig gekocht ist. Und das im XXL-Topf, denn insgesamt werden 300 Liter Suppe fertiggestellt. Damit dies gelingt, heißt es für die Helfer bereits am frühen Morgen um 5.30 Uhr aufstehen. Bereits zuvor wurden von einem Team von rund 15 Personen unzählige Kilos an Zwiebeln und Kartoffeln geschält und alles perfekt vorbereitet. Da galt es dann nur noch, an der Kasse anstehen und genießen. Freilich wäre das Zeughaus der Stadtsoldaten viel zu klein für all die vielen Besucher und deshalb kommen nicht wenige direkt mit dem eigenen Topf und lassen sich die Erbsensuppe dort abfüllen um sie dann zu Hause zu genießen. Und während der Wartezeit spielte die Blaskapelle der Stadtsoldaten unter der Leitung von Tobias Gasteier zahlreiche populäre Stücke, die nicht alle unbedingt karnevalistisch angehaucht waren. Prinz Julian I. und Prinzessin Lena I. gefiel es, denn beide spendeten den Musikern reichlich Applaus. STF
Im XXL-Format wurde bei den Stadtsoldaten die Erbsensuppe gekocht. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
