Allgemeine Berichte | 02.07.2024

Blühstreifen im Stadtgebiet werden gemäht

Die Wildblumen-Einsaaten im Stadtgebiet, wie hier in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße, werden jetzt mit dem Balkenmäher auf zehn Zentimeter herunter geschnitten. Foto: Stadt Koblenz/ Verena Groß

Koblenz. Die Hauptblütezeit der Wildblumenwiesen im Stadtgebiet ist vorbei, jetzt beginnt der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen mit dem Rückschnitt. Dabei werden die Blumen und Kräuter mit einem Balkenmäher bis auf die Höhe von zehn Zentimetern herunter geschnitten. Dies ist wichtig, um die Artenvielfalt zu erhalten.

Als erstes ist die Böschung zur Rheinau-Wiese auf dem Oberwerth dran. Die Inseln unten auf der Wiese werden ausgespart und zu einem späteren Zeitpunkt gemäht, da sie Rückzugsmöglichkeiten für Bienen und andere Insekten bieten. Anschließend setzen die Gärtner die Mäharbeiten auf den Blühstreifen auf der Karthause, auf der linken Moselseite, auf der rechten Rheinseite und zum Schluss in der Innenstadt fort.

Der Sommerrückschnitt ist notwendig, um die Artenvielfalt auf den Wiesen dauerhaft zu erhalten. Ansonsten würden mit der Zeit die Gräser überhandnehmen. Der Schnitt hemmt die Wuchskraft der Gräser und sorgt für ausreichend Licht für die konkurrenzschwächeren Wildblumen. Einige Arten haben dann noch keinen Samen gebildet, blühen jedoch im Laufe des Sommers erneut. Die Samen reifen im Spätsommer aus, weshalb der zweite Schnitt nicht vor Anfang September erfolgen wird. Auf diese Weise wird versucht, möglichst viele verschiedene Wildblumen in der Wiese zu erhalten. Ziel ist eine ausdauernde Gräser- und Wildkrautgemeinschaft.

Die Wildblumenflächen sind auf den Einfluss des Menschen angewiesen: Artenreichtum bleibt nur durch ein- bis dreimaliges Mähen pro Jahr erhalten. Zu häufiges Mähen schadet genauso wie Düngung. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen setzt zudem mit abschnittsweisen Mähen auf traditionelles Wissen der Landwirte. Bleiben Teilbereiche stehen, verliert die Tierwelt nicht ihre komplette Nahrungsgrundlage und den Lebensraum an diesem Standort. Auch bleibt das Schnittgut noch einige Tage zum Trocknen auf der Fläche liegen. So können – wie beim Heu machen – Samen ausfallen und die tierischen Wiesenbesucher wie Falter, Bienen und andere Insekten auf die nicht gemähten Bereiche übersiedeln.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Die Wildblumen-Einsaaten im Stadtgebiet, wie hier in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße, werden jetzt mit dem Balkenmäher auf zehn Zentimeter herunter geschnitten. Foto: Stadt Koblenz/ Verena Groß

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