DRK-Ortsverein Niederzissen

Blutspender-Ehrung mit Feierstunde

12.12.2016 - 17:26

Niederzissen. Auch in diesem Jahr hatten die Aktiven des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes in Niederzissen alle Hände voll zu tun. Besonders in den Sommermonaten häuften sich die Termine und oft gab es Einsätze an mehreren Wochenenden hintereinander.

Der angenehmste Termin fällt jedoch immer in den Dezember, denn dann werden Blutspenderinnen und Blutspender, die 10, 25, 50, 75 und sogar 100 mal Blut gespendet haben, in einer Feierstunde im DRK-Heim geehrt, mit Nadel und Urkunde des Landesverbandes ausgezeichnet und erhalten vom Ortsverein ein Geschenk. Im weihnachtlich geschmückten Versammlungsraum konnte Vorsitzender Klaus Schneider fünf Frauen und zwölf Männer begrüßen, die der Einladung gefolgt waren. Acht zu Ehrende mussten leider absagen.


Dank für die Leistung


Der Vorsitzende begrüßte die Erschienenen und sprach ihnen großen Dank für ihre Leistung aus.

Wenn man die Zahl der Blutspenden der heute Abend zu Ehrenden zugrunde liegt, haben sie 800 mal jeweils 500ml ihres kostbaren Lebenssaftes gespendet. Dies können 800 mal Hilfe für Verletzte oder schwer erkrankte Mitbürger sein, 800 mal konnten sie möglicherweise Leben retten oder Menschen in ihrer Heilung unterstützen“, so lobte Klaus Schneider die Erschienenen.

Seinen Dank für die unentgeltliche und freiwillige Hilfe sprach er für den Ortsverein Niederzissen aber auch für das Rote Kreuz, der größten Hilfsorganisation der Welt, aus. Hierin schloss er auch die Helferinnen und Helfer des Ortsvereins ein, die bei den vier bis fünf Terminen im Jahr dafür sorgen, dass die Blutspendetermine reibungslos und zur Zufriedenheit der Spenderinnen und Spender ablaufen. Sein besonderer Dank galt Christel und Manfred Bell, die für die Organisation des Blutspendedienstes im Ortsverein zuständig sind. Eine langjährige Blutspenderin bedankte sich im Namen aller Geehrten für die Arbeit der Rotkreuzler, wobei sie besonders die hervorragende Betreuung während des Blutspendens von der Anmeldung bis zum Imbiss hervorhob. Im Anschluss wurden zwei interessante Kurzfilme über den Weg des Blutes vom Spender bis zum Empfänger gezeigt.


Die Geehrten


Je ein Flasche Wein erhielten für zehnmaliges Blutspenden Benjamin Bürling, Niederdürenbach, Marc-Kevin Jakobs, Bad Breisig, Laura Schönhofen, Oberzissen, Susanne Weiß, Niederzissen, Ulrike Floßdorf, Oberdürenbach, Wilfrid Schmidt, Niederzissen, Franz Horwarth, Galenberg, Guido Mertlich, Waldorf, Ramona Baltes, Spessart, Yannik Grahl, Niederzissen, Ignaz Lenz, Schalkenbach und Martin Nohles, Niederdürenbach.

Für 25-maliges Blutspenden gab es zwei Flaschen Wein für Luzia Weidenbach, Montabaur, Jürgen Busch, Niederdürenbach, Ursula Schwarz, Oberdürenbach sowie Gisela Felkel, Daniela Trapp, Karl Heinz Loth, Walter Degen, und Björn Pfeif, alle aus Niederzissen. 50 Mal sind Karl Heinz Porz und Norbert Schmitt aus Burgbrohl zum Blutspenden gekommen und erhielten hierfür einen Einkaufsgutschein als Geschenk.

Der stellv. Vorsitzende des Ortsvereins, Mike Robe wurde für 75 Blutspenden ausgezeichnet und geehrt und ebenfalls mit einem Einkaufsgutschein bedacht.

Die stolze Zahl von 100 Blutspenden haben Paul Kreyer aus Schalkenbach und Jürgen Weidenbach aus Niederdürenbach aufzuweisen. Neben der besonders gestalteten Verdienstnadel und der Urkunde erhielten sie aus der Hand des Vorsitzenden einen Gutschein für ein beliebtes Speiselokal als besondere Anerkennung des Ortsvereins.

Der Einladung zu einem Imbiss, warmen (Glühwein) und gekühlten Getränken kamen die Geehrten gerne nach und auch die Weihnachtsteller mit Plätzchen und Süßigkeiten wurden nicht verschont.

Bei angeregten Gesprächen saßen die Spenderinnen und Spender gemeinsam mit den Aktiven des Ortsvereins noch eine Zeit lang zusammen. Der nächste Spendetermin ist diesmal sehr früh im Jahr, bereits am 3. Januar 2017 kann in der Bausenberghalle wieder Blut gespendet werden.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Anzeige
Weitere Berichte

Erntebilanz im Weinanbaugebiet Mosel: Gute Qualität und deutlich mehr Menge als 2019

Moselwinzer zufrieden mit marktgerechtem Jahrgang

Cochem/Mosel. Der Weinjahrgang 2020 an Mosel, Saar und Ruwer passt in Qualität und Menge zu den Marktanforderungen. Die Erntemenge fällt mit geschätzten 810.000 Hektolitern um rund 30 Prozent höher aus als im ertragsschwachen Vorjahr, als nur 624.000 Hektoliter in die Keller kamen. Die Ergebnisse der Traubenlese waren aber regional und lokal sehr unterschiedlich, wie der Moselwein e.V. berichtet. Entscheidender Faktor war die Wasserversorgung der Weinberge im dritten Trockenjahr in Folge. mehr...

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Heeresmusikcorps Koblenz unterstützt musikalisch

Koblenz. Am Freitag, 6. November findet die diesjährige Auftaktveranstaltung zur Haus- und Straßensammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Ab 13.30 Uhr wird das Heeresmusikcorps Koblenz am Forum Mittelrhein die Auftaktveranstaltung zur Sammlung musikalisch unterstützen. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Halloween steht vor der Tür ... wie bereitet ihr euch auf die gruseligste Nacht des Jahres vor?

Da die Party dieses Jahr ausfallen muss, stricke ich schon an ein paar fiesen Überraschungen für meine Nachbarn.
Wie jedes Jahr: Ich werfe mir mein Hexen/Dämon/Vampir-Kostüm über und ziehe von Haus zu Haus.
Gar nicht. Wofür brauchen wir Halloween, wenn wir Karneval haben?
Ich freue mich schon auf den Besuch der kleinen Monster und habe kiloweise Süßigkeiten besorgt.
Oh. Stimmt - ihr erinnert mich daran, dass ich am 31. die Rolläden runter mache und das Licht auslasse.
So richtig kann ich mich für Totenköpfe und Kunstblut nicht begeistern ... ich freue mich auf Kugeln, Glocken und Sterne.
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Anzeige
 
Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.