Antrag wurde im Generationenausschuss behandelt
Bolzplatz soll zu Mehrgenerationenplatz weiterentwickelt werden
Mit Nestschaukel für Kleinkinder und Boulebahn für die Erwachsenen – Bürgerverein Essig hatte sich Gedanken gemacht
Swisttal. Aus dem derzeitigen Bolzplatz zwischen Ludendorf und Essig, gegenüber dem Swisstaler Rathaus, soll ein Mehrgenerationenplatz entwickelt werden. Das beantragte der Bürgerverein Essig jetzt mit Unterstützung der beiden Ortsvorsteher Josef Breuer (Ludendorf) und Michael Bienentreu (Essig) bei Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (CDU). Der Generationen-, Sozial-, Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Swisttal wurde in seiner jüngsten Sitzung vom Ersten Beigeordneten Hans-Dieter Wirtz informiert. Bürgervereins-Vorsitzende Johanna Bienentreu hatte ihrem Antrag auch einen Gestaltungsvorschlag beigefügt. Demnach soll eine Boulebahn mit zwei seitlich angeordneten Bänken errichtet werden, die von drei neu zu pflanzenden Bäumen beschattet werden sollen. Die bisherige Asphaltfläche soll vergrößert und mit zwei Basketballkörben ausgestattet werden, dafür könne der vorhandene Basketballkorb verschwinden. Außerdem wünscht man sich eine Vogelnestschaukel sowie ein Kleinspielfeld in der Größe von 15 mal 30 Metern mit zwei Vollstahltoren und zwei Fangzäunen. Die vorhandene Schutzhütte sowie die Skateranlage sollen erhalten bleiben. Außerdem würde man es begrüßen, wenn zwischen dem jetzigen Bolzplatz und der Bundesstraße 56 eine Streuobstwiese mit Blühstreifen entstünden. Zudem bittet man darum, den gesamten Bereich des Bolzplatzes zu pflügen, zu glätten und neu einzusäen.
Verein hofft auf hohe Akzeptanz
„Mit dem breiten Spektrum der vorgeschlagenen Betätigungsangebote, das von der Vogelnestschaukel für Kleinkinder bis zur Boulebahn für Erwachsene reicht, glauben wir, eine hohe Akzeptanz finden zu können“, schreibt Bienentreu in ihrem Brief an die Bürgermeisterin. Die Erweiterung der Asphaltfläche können multifunktional genutzt werden und sei sowohl mit dem Mountainbike befahrbar als auch für das Basketballspiel geeignet.
Die Verkleinerung des „Fußballfeldes“ und der Einbau zweier Vollstahltore ermöglichten ein weiteres Mannschaftsspiel für Kinder und Jugendliche. „Dieses sehr breite funktionale Spektrum spricht Menschen aller Altersgruppen an und ermöglicht ein positives Miteinander.“ Wobei Karl-Heinz Lamberty (FDP) zu bedenken gab, dass genau diese Fläche auch für einen möglichen Neubau des Swisttler Rathauses im Gespräch sei.
Mit dem Thema soll sich nun die „Arbeitsgemeinschaft Kinderspielflächen“ der Gemeinde auseinandersetzen. Hinzugezogen werden sollen auch der Kinder- und Jugendring sowie die Katholische Jugendagentur Bonn als Träger der Offenen Türen in Swisttal. JOST
