Allgemeine Berichte | 19.01.2017

Westerwaldkreis gibt Machbarkeitsstudie in Auftrag

Breitbandausbau forcieren und Lücken schließen

Bis Ende Mai 2017 sollen die Ergebnisse der vom Westerwaldkreis beauftragten Machbarkeitsstudie zum weiteren Breitbandausbau vorliegen. Die Vorgehensweise bei der umfänglichen Datensammlung besprechen (von links) Landrat Achim Schwickert, Dr. Beate Rickert, KPR-Capital GmbH, Frankfurt, WFG Geschäftsführer Wilfried Noll und Katharina Schlag von der WFG. privat

Westerwaldkreis. Landesweit steht der Westerwaldkreis beim Ausbau des schnellen Internets auf einem der vordersten Plätze. Nach einer vom Land beauftragten Studie aus 2015 betrug die Abdeckung mit Geschwindigkeiten von 30 Mbit/s. bereits über 92,5% und bei 50 Mbit/s. 74,2%. Zwei Jahre später dürften sich diese Zahlen durch den weiteren Ausbau der Telekommunikationsanbieter nochmals merklich verbessert haben.

Dieses gute Ergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch Versorgungsengpässe gibt, auf die der Westerwaldkreis jetzt ein besonderes Augenmerk legen will. Mittels einer in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sollen alle unterversorgten Teilbereiche und vorhandenen Telekommunikationsinfrastrukturen ermittelt werden, um daraus Konzepte und Ausbauszenarien zu entwickeln. Landrat Schwickert. „Für uns ist es wichtig, dass wir eine möglichst lückenlose Darstellung der unterversorgten Bereiche in unserem Landkreis erhalten. Erst dann ist es uns möglich, gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden, Gewerbetreibenden und den Telekommunikationsanbietern die Möglichkeiten eines Ausbaues genauer unter die Lupe nehmen zu können“.

Mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie, für die der Westerwaldkreis eine Landesförderung erhält, hat man das bundesweit im Telekommunikationswesen tätige Beratungsbüro KPR Capital GmbH aus Frankfurt beauftragt. Bis Ende Mai 2017 hat das beauftragte Unternehmen Zeit, die umfängliche Datensammlung abzuarbeiten. „Wir werfen mit dieser Studie auch einen Blick in die Zukunft. Die nahende Gigabitgesellschaft benötigt immer schnellere Datenleitungen. Wir möchten den heute schon guten Ausbauzustand im Westerwaldkreis nutzen und zukunftsfähig machen“, so Landrat Schwickert.

Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen ist die Fläche im Westerwaldkreis versorgt. Das ist auf das bisherige Engagement der Telekommunikationsanbieter zurückzuführen. Wesentlich zu dieser guten Versorgungslage beigetragen haben der regionale Energieversorgungsträger evm und seine Tochtergesellschaft KEVAG Telekom, Koblenz.

Nachdem man schon vor rund zehn Jahren in einer engen Kooperation mit der KEVAG Telekom und der Kabel Deutschland AG sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises das Kabelfernsehnetz zum Breitbandnetz ausgebaut hat, schließt die evm noch in 2017 eine 25 Mio. schwere Investition in einen 250 km langen Glasfaserring durch den Westerwaldkreis ab. Landrat Schwickert betont, dass diese Investitionen in den Breitbandausbau gänzlich ohne öffentliche Förderungen erfolgen. Bis Ende 2017 haben die Anschlussnehmer im Versorgungsgebiet der KEVAG Telekom Anschlussmöglichkeiten für Bandbreiten von 300 Mbit/s. und mehr. Für WFG-Geschäftsführer Wilfried Noll sind diese Investitionen mit Blick auf den rasant fortschreitenden Digitalisierungsprozess und Zukunftsfähigkeit der Region richtungsweisende Investitionen für den Standort.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung

des Westerwaldkreises

Bis Ende Mai 2017 sollen die Ergebnisse der vom Westerwaldkreis beauftragten Machbarkeitsstudie zum weiteren Breitbandausbau vorliegen. Die Vorgehensweise bei der umfänglichen Datensammlung besprechen (von links) Landrat Achim Schwickert, Dr. Beate Rickert, KPR-Capital GmbH, Frankfurt, WFG Geschäftsführer Wilfried Noll und Katharina Schlag von der WFG. Foto: privat

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