Allgemeine Berichte | 07.09.2021

Eifelverein Remagen

Brombeergerichte nach Herzenslust

Pfannkuchen, Waffeln, Torten ... alles mit Brombeeren. Foto: Wolfhart von Stackelberg

Remagen. Start und Ziel der Wanderung der Remagener Eifelfreunde war diesmal Leutesdorf. Bis 1805 gab es dort eine Zollstation für die Rheinschifffahrt. Eine gewisse Wohlhabenheit ist deswegen manch altem Leutesdorfer Gebäude noch heute anzusehen. Ein Blick in die große St. Laurentius Kirche überraschte die Wanderer. An den mächtigen, romanischen Turm ist ein Kirchenschiff in reinstem Barock angebaut. Der Hochaltar wurde zwar erst 1908 hinzugefügt, doch wurde auch er mit größter Detailtreue dem Barock angepasst.

Durch die Weinberge führte der Weg zunächst zur Hubertusburg am Rheinufer, dann durch das verschwiegene Mühlbachtal ganz allmählich bergauf. Dieser wunderschöne Weg wirkte so beschaulich und harmlos, dass sich die Wanderer schon fragten, warum er denn als streckenweise mühsam angekündigt worden war. Aber dann kam eine höchst holprige und steile Strecke, die es in sich hatte. Oben auf der Höhe wurde der römische Limes erreicht. Als der Weg aus dem Hochwald hinausführte, überraschte ein fantastischer Traumblick bis weit in die Ferne die Wanderer. Von dort war es schon nicht mehr weit bis zur Einkehr in die Brombeerschenke. Es gibt sicher keinen zweiten Ort in Deutschland mit einer solchen Vielzahl an Brombeergerichten auf der Speisekarte! Das galt es zu nutzen.

Der steile Weg bergab nach Leutesdorf verlangte streckenweise erhöhte Aufmerksamkeit bei jedem Schritt. Aber alle kamen unversehrt an und waren sich einig, einen ganz besonders schönen Wandertag unter herrlicher Herbstsonne erlebt zu haben.

Pfannkuchen, Waffeln, Torten ... alles mit Brombeeren. Foto: Wolfhart von Stackelberg

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