Allgemeine Berichte | 11.12.2025, 11:18 Uhr

Der kleine Kater ist schwer krank und braucht dringend Unterstützung

Bei Eiseskälte ausgesetzt: Kater Bruno erlitt Höllenqualen

Vermutlich wurde Bruno ausgesetzt.  Foto: privat
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Kreis Ahrweiler. Der ca. 12 Jahre alte Kater Bruno wurde in einer eisigen Januarnacht zwischen zwei Eifeldörfern bewegungsunfähig im tiefen Straßengraben gefunden. Dort hat er mindestens 2-3 Tage zugebracht. Bruno war kastriert aber nicht gechippt und sein äußerst menschenbezogenes und verschmustes Verhalten stellte klar, dass er zumindest lange Zeit in einem liebevollen Zuhause gelebt hat. Bei der tierärztlichen Untersuchung stellte sich schnell heraus, dass seine Lähmung nicht auf einen Unfall zurückzuführen war, sondern dass er wegen einer unbehandelten schweren Arthrose in den Kniegelenken bewegungsunfähig war. Da er auf keinen Fall in diesem Zustand von allein zu seinem Fundort hatte kommen können, bleibt die Vermutung, dass er – von wem auch immer - ausgesetzt wurde. Alle Suchmeldungen blieben erfolglos.

Brunos Lähmung ging mit der begonnenen monatlichen Solensia-Injektion nach und nach zurück. Zu allem Unglück versprang er sich, und ein Kreuzbandriss war die Folge. Wir finanzierten die erforderliche Operation mit ca. 1.600 Euro und Bruno ist so weit wieder fit, muss allerdings jeden Monat eine Solensia-Injektion vom Tierarzt bekommen. Um Bruno doch noch einen schönen Lebensabend in einem Für-Immer-Zuhause zu ermöglichen, haben wir für ihn, unter Verzicht auf die Vermittlungsgebühr, eine Gnadenbrotstelle eingerichtet und tragen die Kosten für die monatliche Solensia-Injektion in Hohe von 100 Euro Futter und Streu übernimmt die neue Besitzerin, eine alte Dame, mit der Bruno in einer Senioren-WG lebt.

Der Katzenschutzverein suchen für Bruno Paten, die sich an seinen Tierarztkosten beteiligen oder aber einen Paten für seinen Mobilitätsservice, wenn er zum Tierarzt muss.

Vermutlich wurde Bruno ausgesetzt. Foto: privat

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